A-Jugend-Bundesliga: Melsungen/Körle/Guxhagen empfängt Nettelstedt-Lübbecke

Julian Damm ist zurück

Wieder dabei: Kapitän Julian Damm (am Ball) kehrt nach auskurierter Verletzung wieder in den Kader der Bartenwetzer zurück und soll mit seinen Qualitäten in Abwehr und Angriff zum fünften Melsunger Saisonsieg beitragen. Foto: Hahn

Melsungen. Die Stimmung ist gut bei den A-Jugend-Handballern der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen. Nach dem Coup beim Bergischen HC will das Team von Trainer Björn Brede gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke (So. 13.45 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen) den nächsten Erfolg in der Bundesliga einfahren.

„Der Sieg hat uns Auftrieb gegeben“, erklärt der mJSG-Coach. Dazu hat sein Team gegen die Ostwestfalen noch etwas gut zu machen. Im Hinspiel unterlagen die Bartenwetzer nach einer recht bescheidenen Darbietung mit 20:29.

Mit einem Remis und einem Sieg sind auch die Gäste um Trainer Daniel Gerling gut in die Rückrunde gestartet. „Das wird eine echte Herausforderung“, ist sich Brede sicher. Dabei kann der Melsunger Übungsleiter wieder mit Julian Damm planen. Fehlen werden der Langzeitverletzte Kevin Gockel sowie Lukas Dexling (Nebenhöhlenentzündung). Fraglich ist der Einsatz von Rückraumspieler Max Bieber (Schulterprobleme).

Seine Chance bekommen wird definitiv Ole Pregler. Der Spielmacher hat sich mit konstant guten Leistungen für höhere Aufgaben empfohlen. „Was er gegen den BHC gezeigt hat, war wirklich top“, lobt Brede den B-Jugendlichen. Allerdings ist Pregler zuvor mit der B-Jugend gegen Hanau im Einsatz und wird deshalb nur phasenweise gegen Nettelstedt mitwirken.

Starker Rückraum

Die Gäste besitzen einen äußerst torgefährlichen Rückraum. Mit Toptorjäger Marvin Mundus (89 Tore), dem Halblinken Grzesinski (75) und dem wiedergenesenen Spielmacher Bjarne Schulz, der zudem exzellent mit dem Kreis zusammenspielt, ist die Gerling-Sieben nur schwer auszurechen. Auf den mJSG-Innenblock um Nikita Pliuto, Jona Gruber, Julian Damm oder Ole Pregler kommt daher viel Arbeit zu. „Hier erwartet uns Schwerstarbeit“, sagt Brede. Allerdings wusste die Melsunger Defensive zuletzt zu überzeugen, wobei insbesondere Torwart Glenn-Louis Eggert mit seinen Paraden zu überzeugen wusste.

In der Defensive setzten die Ostwestfalen zumeist auf eine 6:0-Formation, agieren phasenweise aber auch mit einer 5:1-Abwehr. Hinter der mit Mats Grzesinski und Jan-Jörg Wesemann eines der besten Torhüter-Gespanne der A-Jugend-Bundesliga steht. „Sie verlassen sich sehr auf ihren Block und das Torhüterspiel“, weiß Brede. (mgx)

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