Bundesliga: mJSG muss Torjäger Golla ersetzen

Magnus Rulff bekommt Chance

Magnus

Melsungen. Die A-Jugend-Handballer der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen fahren ohne Johannes Golla zum Bundesligaspiel bei der JSG NSM-Nettelstedt (Samstag, 16 Uhr, Hille-Nord-Grundschule Nordhemmern). Der Kreisläufer bekam eine Sperre aufgebrummt (wir berichteten).

„Wir werden das mannschaftlich auffangen müssen“, sagt Trainer Philip Julius, der bis auf Golla alle Mann an Bord hat. Im Vorwärtsgang heißen die Optionen Tobias Ludwig und Magnus Rulff am Kreis, hinten wäre neben den Alternativen Florian Weiß und Maik Gerhold auch eine Änderung des Deckungssystems mit einem vorgezogenen Rulff denkbar. Kniffelig wird das ohnehin, weil Nettelstedt im Schnitt bisher mehr als 30 Treffer pro Spiel erzielte.

Präsentierten sich die Gastgeber in den ersten neun Saisonspielen noch als gern gesehener Gegner (3:15 Punkte), haben sie nach dem Amtsantritt von Dirk Beuchler in ebenfalls neun Partien gleich acht Zähler gesammelt. Der ehemalige Bundesligatrainer (Lemgo, N-Lübbecke) und A-Lizenzinhaber ersetzte Zlatko Feric im Gespann mit Michael Jankowski und arbeitet bereits perspektivisch auf die erneute Qualifikation für die kommende Saison hin.

Eine seiner Hauptstützen dabei ist Fynn Derk Wiebe, der 1,98 Meter große Halblinke. Mit 125 Toren führt Wiebe die Torjägerliste der Staffel West mit großem Vorsprung an und war auch beim 31:30-Hinspielsieg der mJSG mit 15 Toren erfolgreichster Nettelstedter. Damals machte Johannes Golla praktisch mit dem Schlusspfiff erst den Sieg perfekt. Ein Szenario, das für das Rückspiel nun durch seine Sperre als Möglichkeit ausfällt. (ko) Foto: Kasiewicz

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