B-Jugend: 26:28 nach 15:12 zur Pause

mJSG Melsungen stark gegen Rhein-Neckar Löwen

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Einer gegen zwei: Melsungens Paul Kompenhans (r.) setzt sich in dieser Szene gegen die Junglöwen Christopher Roth (l.) und Jonathan Mohr durch.

Melsungen. Georgi Sviridenko, Trainer der B-Jugend-Handballer der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen, war richtig stolz: „Wir haben gegen die Löwen wie die Löwen gekämpft“, sagte der 55-Jährige.

Seine Anerkennung wurde auch nicht dadurch geschmälert, dass seine Mannschaft sich im Achtelfinal-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft den favorisierten Rhein-Neckar Löwen mit 26:28 (15:12) geschlagen geben musste.

Zu Beginn hatten die 6:0-Deckung der Bartenwetzer vor allem Probleme mit dem starken Linkshänder Kaspar Veigel im rechten Rückraum. Zudem schied Kreisläufer Lasse Hellmann früh mit einer Fußverletzung aus (5.). Vor allem Junglöwen-Kreisläufer Christopher Roth ließ die Melsunger Defensive zu viel Raum, sodass dieser nicht nur vom Kreis, sondern sogar in Unterzahlsituationen aus dem Rückraum zum Torerfolg kam. Mit der Folge, dass sich der Gast beim 7:5 (11.) durch den starken Spielmacher Lennart Cotic eine kleine Führung erspielt hatte.

Nach Auszeit aufgedreht

Nach einer Auszeit von Sviridenko drehte dann die mJSG auf. Im Angriff wirbelten Paul Kompenhans und Ole Pregler die 6:0-Formation der Nordbadener durcheinander. Die Löwen schienen beeindruckt und fanden zunächst kein Mittel gegen das mJSG-Duo. Kompenhans sorgte mit einem Doppelschlag für das 12:11 (19.). Zusammen mit Pregler (2) erhöhte der agile Spielmacher wenig später auf 15:12. Der Pausenstand, weil Jan Lasse Herbst im Tor noch einen Strafwurf von Cotic parierte.

Nach dem Wiederanpfiff steigerten sich die Gäste und hatten beim 17:16 (31.) durch einen Gegenstoß von Roth die Nase wieder vorn. „Wir haben technische Fehler gemacht, die uns in der ersten Halbzeit noch nicht passiert sind“, erkläre Sviridenko die Wende der Wende. Zudem musste Kompenhans mit Rückenproblemen zunächst von der Bank zusehen.

Alleinunterhalter Pregler

In der Offensive war nun Pregler Alleinunterhalter. Bis zum 21:21 (40.) durch Rechtsaußen Julian Fuchs war die Partie offen, dann zog der Favorit - angetrieben von dem starken Spielmacher Cotic - vorentscheidend auf 26:21 (46.) davon.

mJSG: Dreißiger, Büde (1.-20., 46.-50., 3 Paraden/13 Gegentore), Herbst (20.-46., 6/15) - Dobriczikowski 3, Badenheuer, Gastrock-Mey, Kompenhans 7, Pregler 6, Rietze 2/1, Fitozovic 4, Dhaliwal, Andrei 1/1, Hellemann, Fuchs 3.

Rhein-Neckar Löwen: Villmann (1.-13.,25.-50., 9/16), Zanki (13.-25., 2/10) - Scholtes, Veigel 6, Boch, Neagu 4, Stadtmüller, Mohr 2, Hemmer 1, Roth 7, Seitz, Büttel 1, Cotic 7.

SR: Bierhals/Priesing (Magdeburg).

Zuschauer: 410.

Siebenmeter: 2/2:0/1.

Zeitstrafen: 4:10 Minuten.

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