Qualifikation zur Oberliga im Jugendhandball

HSG Fuldatal/Wolfsanger hat zumindest Landesliga-Startplatz sicher

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Abgehoben: Sören Mihr vom GSV Eintracht Baunatal hat sich durchgesetzt und kann im Derby gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger nicht mehr am Torwurf gehindert werden. 

Baunatal. Die B-Jugendmannschaften von GSV Eintracht Baunatal und Fuldatal/Wolfsanger  verpassen direkte Oberliga-Qualifikation und müssen in die nächste Runde. 

Drei Sekunden vor Schluss des Derbys lässt Friedrich Hellmuth die Baunataler mit dem Ausgleichstreffer jubeln. Fuldatal/Wolfsanger ist konsterniert. Aber bis zum Ende des Qualifikationsturniers zur Handball-Oberliga wendet sich das Blatt. Als Zweiter unter vier Teams ist die männliche B-Jugend der HSG Fuldatal/Wolfsanger zumindest für die Landesliga qualifiziert, der GSV Eintracht Baunatal als Vierter nicht. Beide haben am 9. Juni noch eine Chance, sich den Startplatz für die Oberliga zu sichern. Beziehungsweise der GSV zudem für die Landesliga.

Das Derby

Gleich zu Beginn müssen die Nachbarn in der Baunataler Erich-Kästner-Halle ran. Es ist der frühe Höhepunkt des Turniers. Zumal sich für beide in zweimal 15 Minuten entscheiden kann, ob die Saison gelungen oder missraten ist. Auch deshalb, weil es hinter der TSG Münster vermutlich nur um Platz zwei geht.

Die HSG findet sich schneller zurecht, liegt meist vorn. Allein siebenmal trifft Ralfs Geislers. Doch die Eintracht lässt sich nicht abschütteln, bis Hellmuth in der dramatischen Schlussphase einen seiner bemerkenswerten Auftritte hat und ausgleicht.

LukasKolata

„Wir hätten lieber mit einem Tor gewonnen. Aber so schlecht, wie wir reinkamen, ist der Punkt in Ordnung“, sagt der GSV-Kapitän. Anders sieht es der Gegner. „Für uns fühlt sich das wie eine Niederlage an. Aber wir haben uns nichts vorzuwerfen und müssen den Kopf oben behalten“, erklärt HSG-Spielführer Lukas Kolata.

Der Turnierverlauf

Während die TSG Münster im Turnierverlauf ihrer Favoritenrolle souverän gerecht wird und sich gegen alle drei Kontrahenten durchsetzt, entscheidet sich das Schicksal der heimischen Vertreter in den Duellen mit der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II.

„Wir haben das prima gemacht, waren sehr fokussiert und haben uns gut auf die Auslösehandlungen des Gegners eingestellt“, lobt Fuldatal/Wolfsangers Trainer Fynn Welch sein Team nach dem klaren 20:10-Sieg. Die Eintracht hingegen unterliegt den Wetzlarern 12:15 und muss mit dem letzten Platz vorliebnehmen. Zweimal zieht der GSV mit drei Toren weg, spielt aber nach der Pause fahrig und nutzt eine Überzahl nicht. Die Partie kippt.

„Spielerisch waren wir gleichwertig mit den beiden Ersten. Aber kämpferisch und mental waren wir nicht durchgängig bereit“, sagt Klaus Kurtz, mit Finn Hujer Trainer der Eintracht.

Sie waren dabei

Baunatal: Schaffer, Kürten, Köhler, Tewes, Henne, Henning, Kunter, Geiger, Diesler, Kiekel, Hellmuth, Mihr, Hildebrandt, Geisel.

Fuldatal/Wolfsanger: Hinz, Meyerhoff, Kaldyk, Braun, Grimm, Hubenthal, Beekhuis, Batz, Kolata, Hoffmann, Montua, Geislers, Abe, Aßmy.

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