A-Jugend-Oberliga: Rückreisen ohne Punkte

Eintracht Baunatal und Fuldatal/Wolfsanger kassieren Niederlagen

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Beide erfolglos: Dennis Schlüter (Rot, GSV Eintracht Baunatal) und Till Welch (9, HSG Fuldatal/Wolfs- anger) hier noch im Duell. Am Wochendende blieben die Teams ohne Punkte.

Kassel. In der A-Jugend-Oberliga mussten beide nordhessischen Handball-Teams eine deutliche Auswärtsniederlage hinnehmen. Der GSV Eintracht Baunatal verlor mit 31:39 (16:18) gegen die HSG Kleenheim. Auch die HSG Fuldatal/Wolfsanger blieb beim 28:35 (13:19) ohne Chance in Kirchzell.

EINTRACHT BAUNATAL

Mit einem erneut kleinen Kader reiste der GSV nach Kleenheim. Neben dem langzeitverletzten Simon Gruber musste Trainer Achim Scholz auch auf Frederik Drönner verzichten. Trotz der dünnen Personaldecke hielt der GSV bis zum 24:24 gut mit, ehe dann die Kraft nachließ. Die technischen Fehler häuften sich und in der Abwehr wurde nicht mehr zugepackt.

Symptomatisch hierfür war, dass die Großenritter in doppelter Überzahl zwei Tore kassierten, aber selbst nur ein Tor erzielten. So setzten sich die Kleenheimer ab und gewannen letztendlich souverän.

Tore GSV: Käse 2, Ozellis 7, Koot 3, Stein 3, Schlüter 3, Seifert 8, Habenicht 6.

FULDATAL/WOLFSANGER

Auch die HSG Fuldatal/Wolfsanger hatte mit Personalsorgen zu kämpfen. Trainer Heiko Schäfer konnte nicht auf Torhüter Nico Huth und Matteo Dellamaria zurückgreifen. Dementsprechend schlecht startete die HSG auch gegen den TV Kirchzell. Weder im Angriff noch in der Abwehr stimmte es an dem Tag, und so ging der TV Kirchzell auch schnell in Führung. Die Gäste aus Fuldatal liefen ständig einem Rückstand hinterher und wachten erst beim Stand von 8:14 auf.

Gerade als es so schien, die HSG hätte sich gefangen, folgte der Schockmoment: Daniel Müller, der erst das zweite Spiel nach seinem Kreuzbandriss machte, rutschte weg und hielt sich das Knie. Die Diagnose war ein erneuter Kreuzbandriss. Nach einer minutenlangen Pause gelang es der HSG zu keinem Zeitpunkt, in das Spiel zurück zu finden. So setzte sich der Gastgeber zwar nicht weiter ab, aber der Sieben-Tore-Vorsprung blieb konstant. Das Spiel plätscherte ab der 40. Minute vor sich hin, und es entwickelte sich eine langweilige Oberliga-Partie, in der die HSG Fuldatal/Wolfsanger chancenlos blieb. (ptw)

Tore HSG: Pietz 2, Brandt 1, Müller 2/1, Grebe 3, Barth 5, Welch 5, Zander 1, Gericke 7/3, Braun 1, Buchenau 1.

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