Jugendhandball-Landesliga: A-Junioren der JMSG Plesse-Rhumetal schlagen Moringen mit 28:27

Ian Messerschmidt bleibt cool

In der Luft: Felix Funke von der JMSG Plesse-Rhumetal steuerte satte zwölf Tore zum Sieg seines Teams gegen Moringen bei. Maurice Bode kann hier nicht mehr eingreifen. Foto: zje

Northeim. In der Handball-Landesliga der männlichen A-Jugend hat sich Plesse-Rhumetal im Duell mit dem Kreisrivalen MTV Moringen hauchdünn mit 28:27 durchgesetzt.

A-Jungen

JMSG Plesse-Rhumetal - MTV Moringen 28:27 (14:12). „Derbysieger, Derbysieger“ hallte es nach dem Abpfiff durch die Burgberghalle, nachdem Ian Messerschmidt zwei Sekunden vor dem Ende cool zum umjubelten Siegtreffer der Heimsieben abgeschlossen hatte. „Starke Mannschaftsleistung, toll gekämpft und verdient gewonnen“, lobte Matthias Wuttke.

Der JMSG-Coach hatte zuvor 60 abwechslungsreiche Minuten gesehen. Den 0:4-Start beantworte Moringen mit einer 7:6-Führung. Nach der Pause führte Plesse-Rhumetal schon 19:14. Die Gäste konterten und lagen beim 24:23 wieder vorn. In der Schlussphase ging den nur mit kleinem Kader angetretenen Moringern die Puste aus. - Tore JMSG: Funke 12, Messerschmidt 5, Ott, K. Brandt je 3, Scheidemann, Wolf je 2, Isermann. - Tore MTV: Kleinert, Springer je 8, Bode 5, Wodarz, Deppe, Strutz je 2.

A-Mädchen

TSG Emmerthal - HSG Rhumetal 29:22 (12:14). Nach anfänglichem Abtasten (2:2, 4:4) setzte sich die HSG auf 13:9 ab. Nach der Pause aber schlichen sich Fehler ein. In der Deckung taten sich Lücken auf. Die nutzte Emmerthal zu einer Vier-Tore-Führung (22:18). Den mit nur einer Auswechselspielerin angereisten Gästen schwanden zusehends die Kräfte. Dazu kamen zumindest strittige Schiedsrichterentscheidungen. „Wir haben nach 45 Minuten unsere Linie verloren“, erklärte Trainerin Denise Kricheldorf-Mai. - Tore HSG: Behrens 6/1, A. Diedrich, Bunyang je 5, Lohrengel, Kliemann je 3.

B-Jungen

HSG Plesse-Hardenberg - Eintracht Hildesheim II 36:20 (22:11). Plesse startete furios und legte eine 8:2-Führung vor. Die ersatzgeschwächt angereisten Gäste fanden nur selten eine Lücke in der aufmerksamen HSG-Abwehr. Dazu musste die Eintracht nach einer roten Karte ohne Auswechselmöglichkeit für das Feld auskommen. Im zweiten Durchgang verflachte das Spiel. Auf beiden Seiten häuften sich Fehler. Dennoch konnte die Heimsieben den Vorsprung weiter ausbauen, viel wechseln und experimentieren. - Tore HSG: Schmidt 13, Zimmer 7, Bertram 6, Nieland 3, Isselstein, Hogreve je 2, Wolny, Sandrock, Weichert.

B-Mädchen

HSG Plesse-Hardenberg - TSG Emmerthal 16:16 (6:10). Einen 0:3-Fehlstart egalisierte die HSG bis Mitte der ersten Halbzeit. Emmerthal ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und stellte den alten Abstand schnell wieder her. Plesse agierte im Angriff zu statisch und erarbeitete sich nur wenige Chancen.

Nach dem Wechsel erhöhten die Gäste noch auf 11:6, ehe der Kampfgeist der HSG-Mädchen erwachte. Kluge Stafetten und eine aufopferungsvoll arbeitende Abwehr bescherten ihnen kurz vor Schluss sogar eine 16:15-Führung, die der Kontrahent aber vom Punkt noch ausgleichen konnte. Bei der Heimsieben stach Nele Behrends mit kraftvollen Würfen aus dem Rückraum heraus. - Tore HSG: Behrends 8, Schütze 3, Begau, Bertram je 2, Gerull. (zys)

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