Oberliga-Qualifikation: JSG-B-Mädchen im Pech – Team erhält zweite Chance

Im ersten Anlauf fehlt ein Tor

Trotz starker Leistungen noch nicht qualifiziert: Dana Ostrowskyj und die JSG-B-Jugend. Foto: Pietsch

Wittingen. In der Handball-Relegation zur Oberliga der weiblichen B-Jugend verpasste die JSG Münden/Volkmarshausen ganz knapp den Aufstieg. Am Ende fehlte nur ein einziges Tor, um sich für die Oberliga zu qualifizieren. Am nächsten Samstag muss sie in Asten in der Nähe von Bremen in der dritten Runde versuchen, doch noch in die Oberliga aufzusteigen.

„So etwas habe ich noch nicht erlebt, das war echt brutal für uns“, war JSG-Trainer Sebastian Queren auch einen Tag später noch die Enttäuschung anzumerken. Die JSG legte einen klassischen Fehlstart hin. Im ersten Spiel musste sich die Mannschaft der HSG Bruchhausen-Vilsen mit 8:10 geschlagen geben. Vielleicht steckte den Mädchen noch die frühe und lange Anreise in den Beinen. Die Abwehr überzeugte, doch im Angriff klemmte es.

Noch war nichts verloren. Im zweiten Spiel gegen Gastgeber Wittingen überzeugte die JSG beim 11:7. Nun war alles wieder möglich und die Queren-Sieben ließ im dritten Spiel der SG Luhdorf/Scharmbeck beim 7:4-Erfolg keine Chance. In diesem Spiel stand die Abwehr wie gewohnt sehr sicher. Nur im Angriff lief nicht viel zusammen. Doch es reichte am Ende und das Selbstvertrauen der Mädchen war wieder gestärkt. Dramatisch wurde es im vierten und letzten Spiel.

Die JSG musste nun noch gegen die ungeschlagene HSG Schwanewede antreten. Dieses Spiel war ein wahrer Krimi. Es stand immer Spitz auf Knopf, und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Fünf Sekunden vor dem Abpfiff kam Schwanewede beim 8:7 für die JSG noch einen Siebenmeter zugesprochen. Doch Franziska Körber konnte den Strafwurf abwehren, was ihrer Mannschaft den Erfolg sicherte.

Jetzt begann das Rechnen. Drei Mannschaften waren punktgleich und so mussten die Spiele untereinander verglichen werden. Dabei zog die JSG den Kürzeren. Bruchhausen-Vilsen hatte ein Tor plus, Schwanewede stand bei plus- minus null, die JSG hatte ein Tor minus. „Das fühlt sich an wie ein Schlag ins Gesicht, daran habe ich noch ein paar Tage zu knabbern. Das war sehr ärgerlich, nun müssen wir versuchen, in der nächsten Runde doch noch den Aufstieg zu schaffen“, so Sebastian Queren.

JSG: Körber, Waldmann - Reccius 2, Ostrowskyj 12/4, Jerrentrup 2, Dieck 13/2, J. Urbschat, H. Urbschat 5, Grünewald, Jessika Kalz, Lindner, Görtler, Toll 1, Jasmin Kalz. (zrp)

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