Jugendhandball: Rosdorf setzt sich bei A-Mädchen durch / Weibliche B 16:22

Hart geführtes Derby

Hart angegangen: Mündens Pia Gallo verzieht vor Schmerzen das Gesicht. Sie schied gegen Rosdorf aus. Foto: Kossert

Hann. Münden. Die weiblichen A- und B-Jugend-Handballerinnen der JSG Münden/ Volkmarshausen starteten mit Niederlagen in die Saison. Besonders das 22:28 der A-Mädels wäre vermeidbar gewesen.

Weibliche A-Jugend

JSG Münden/ Volkmarshausen - HG Rosdorf-Grone 22:28 (11:18). Gleich zu Beginn des Derbys, das von viel unnötiger Härte geprägt war, gingen die Gäste mit 3:0 in Führung. Durch eine große Kraftanstrengung und einen durch Willenweber verwandelten Siebenmeter kämpften sich die Gastgeberinnen wieder heran und glichen in der zwölften Minute zum 6:6 aus. Nachdem Willenweber in der 22. Minute einen Strafwurf nicht verwandelt hatte, drehten die Gäste auf und zogen zur Halbzeit mit sieben Toren davon. In dieser Phase gelang den Gastgeberinnen im Angriff kaum noch etwas. Die vielen Fehlversuche bestrafte Rosdorf konsequent mit Kontergegenstößen.

Nach der Pause begann die JSG druckvoll und verkürzte bis zur 36. Minute zunächst auf 15:18. Heil sorgte dabei im Tor für den nötigen Rückhalt und parierte einen Siebenmeter der Gäste (34.). Nach einem brutalen Kniecheck gegen JSG-Kreisläuferin Pia Gallo schickte das Schiedsrichtergespann eine Rosdorferin mit Rot vom Platz. Trotz dieses längst überfälligen Platzverweises fand die JSG in der zweiten Hälfte der 2. Halbzeit nicht mehr richtig ins Spiel und offenbarte vor allem weiter Schwächen im Abschluss. Mit größerer Konzentration in der Schlussphase der ersten Halbzeit wäre sogar ein Sieg möglich gewesen.

JSG Münden/ Volkmarshausen: Heil, Helwig - Linse 2, Willenweber 5, Pia Krause 3, Gallo 8, Doppe 2, Liv Krause, Rippel, Kaps 1, Burg 1, Stenzel, Pinne, Steinbrecher.

Weibliche B-Jugend

JSG Münden/Volkmarshausen - HSG Osnabrück 16:22 (8:11). Zum Start bekamen es die Mündenerinnen mit einer Mannschaft zu tun, die beste Chancen auf die Oberliga besitzen dürfte. Athletisch hatte Osnabrück deutliche Vorteile, was die Gastgeberinnen zunächst zu beeindrucken schien. So kam Rückraumschützin Neele Diek diesmal besser auf Rechtsaußen zurecht. Dass hatte zur Folge, dass die JSG aus dem Rückraum recht ungefährlich blieb und mit 3:8 in Rückstand geriet. Danach legte die Mannschaft aber mehr und mehr den Respekt ab. Nur drei Tore Rückstand zur Pause machten Hoffnung. Und tatsächlich glich die JSG durch Dana Ostrowskyi zum 11:11 aus (28.). Jerrentrup und Diek sorgten sogar für die 13:11-Führung - Osnabrück sah sich zu einer Auszeit gezwungen.

Bis zum 15:13 hielt die JSG ihren Vorsprung. „Dann hat uns allerdings die Kraft gefehlt, die wir zuvor bei der Aufholjagd verbraucht hatten“, meinte Trainer Sebastian Queren. Osnabrück hatte zum Schluss mehr zuzusetzen und gewann verdient.

Tore JSG: Diek 6/1, Jerrentrup 3, Ostrowskyj 3, Kalz 2, Linze 2. (ztk)

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