Jugendhandball: Weibliche A-Jugend mit Schwächen an der Strafwurflinie

Siebenmeter ein Albtraum

Gegen zwei Spielerinnen durchgesetzt: Nike Kaps, von der weiblichen A-Jugend, kommt hier gegen Wittingen/Stöcken zu Wurf. Foto: Kossert

Hann. Münden. Die weibliche A-Jugend der JSG Münden/ Volkmarshausen unterlag in der Handball-Landesliga gegen dem Tabellenführer aus Wittingen klar. Die C-Mädchen gewannen ihr letztes Vorrundenspiel zur Landesliga, qualifizieren sich damit aber nur noch für die Hauptrunde der neu eingeführten Landesklasse.

Weibliche A-Jugend

JSG - JSG Wittingen/Stöcken 14:22 (7:13). Die JSG begann zunächst selbstbewusst und konnte sich bis zur 12. Minute sogar mit 6:2 leicht absetzen. Doch dann zeigten die Gäste, dass sie nicht umsonst an der Spitze der Tabelle stehen: In nur fünf Minuten drehten sie das Spiel und zogen bis zur Halbzeit mit 13:7 davon.

Nach der Pause waren es dann erneut die Gäste, die mit konsequentem Angriffshandball ihre Führung weiter ausbauten. Auch wenn Bianca Heil im Tor Schlimmeres verhinderte, kam die JSG in Hälfte zwei nicht mehr richtig ins Spiel. Nur selten gelangen den Gastgeberinnen gute Kombinationen, wie der lange Pass von Heil auf Pia Gallo zum 10:17 in der 40. Minute. Auch bei den Strafwürfen offenbarten sich erneut große Schwächen: Von vier zugesprochenen Siebenmetern für die JSG landete keiner im Netz der gegnerischen Torfrau.

JSG: Heil, Linze - Rippel 1, Helwig, Willenweber, Pia Krause 1, Gallo 7, Doppe 2, Liv Krause, Kaps 2, Burg, Stenzel 1, Steinbrecher.

Weibliche C-Jugend

HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf - JSG 16:26 (7:18). Nach einer verhaltenen Anfangsphase spielte sich die weibliche C-Jugend zur Mitte der ersten Halbzeit immer mehr frei. Mit gutem Tempospiel und gelungenen Passkombinationen wurde die Deckung der Gastgeberinnen ein ums andere Mal ausgehebelt.

Aber auch die eigene Abwehr stand sicher, allen voran Torfrau Mariola Jerrentrup, die bei sieben Strafwürfen für Oldendorf nur zwei Mal hinter sich greifen musste. Mit einem sicheren Polster von elf Toren ging es in die Pause.

In der zweiten Hälfte ließ die JSG viele Torchancen liegen und versäumte es, den Vorsprung weiter auszubauen. JSG-Trainerin Karen Schäfer kommentiert: „Es fehlte irgendwann die Kraft und Puste, um das Tempo über längere Zeit so hoch zuhalten. Daran müssen wir in den nächsten Wochen arbeiten.“ Hierfür hat die Mannschaft nun zwei freie Wochen Zeit, denn das nächste Spiel in der neu formierten Landesklasse wird voraussichtlich am letzten Novemberwochenende stattfinden.

JSG: Jerrentrup - Görtler 5, Toll 9, Kalz 2, Lorek 3, Schäfer 2, Minde 5, Schott, Schuler. (ztk)

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