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Kann Trainerin Rocsana Negovan TSV Eintracht Böddiger wieder aufbauen?

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Von: Marcel Glaser

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Bekommt es mit einer quirligen TSG-Abwehr zu tun: die Fritzlarerin Sarah Oschmann (l.), hier im Zweikampf mit der Kirchhoferin Agustina Jaén Loro.
Bekommt es mit einer quirligen TSG-Abwehr zu tun: die Fritzlarerin Sarah Oschmann (l.), hier im Zweikampf mit der Kirchhoferin Agustina Jaén Loro. © Pressebilder Hahn

In der Handball-Oberliga der Frauen stehen die heimischen Teams vor großen Herausforderungen.

Schwalm-Eder – SV Germania Fritzlar II – TSG Leihgestern (Sa. 16 Uhr, KHS-Sporthalle). „Leihgestern ist stärker als wir“, sagt SVG-Trainerin Susanne Bachmann über den Tabellenvierten. Aber auch: „Also kommt es auf unsere Abwehr an und darauf, wie lange wir die Partie offenhalten können.“ Weiterhin wichtig, dass die Offensive um Sarah Oschmann, Nina Albus und Theresa Werner einfache technische Fehler, die direkt in Gegenstoßtore münden, vermeidet. Also warnt Bachmann vor der „quirligen Abwehr“ der Gäste, die „sehr effizient verteidigen und die Passewege gut zustellen kann.“ Nachdem das Team vergangene Woche von einer Grippewelle geplagt wurde, ist der Einsatz von Spielmacherin Hannah Grothnes noch fraglich.

Die Gäste verfügen über eine erfahrene Mannschaft. Kapitänin Oliviah Reeh und die Halbrechte Andrea Schulz haben Zweitliga-Erfahrung und die starke Torfrau Jana Schweisfurth hat im Schnitt gerade mall 22 Gegentore pro Partie kassiert. Mit Jessica Dias, Nessima Kerdi und Jasmin Clausius stehen zudem genug Alternativen für den Rückraum bereit. Am Kreis ist Elena Seiffahrt von Trainerin Jonna Jensen gesetzt, auf den Außenpositionen Lara-Sophie Eiskirch und Nicole Kunzig.

HSG Wettenberg – SG 09 Kirchhof II (Sa. 18 Uhr). Die HSG ist das Team der Stunde und hat sich durch zwei Siege in Folge auf den dritten Tabellenplatz geschoben. „Das ist eine gute, eingespielte Mannschaft, vor der ich großen Respekt habe“, lobt SG-Coach Martin Denk die Gastgeber. Die haben den Vorteil, dass in ihrer Halle Haftmitteln verboten sind. Die Kirchhoferinnen trainierten daher diese Woche ohne Harz. Und müssen ohne Verstärkung aus dem Drittliga-Team auskommen, dass zeitgleich im Einsatz ist.

Denk setzt daher auf seine Führungsspielerinnen Marie Herwig, Marie Sauerwald und Katharina Koltschenko. „Sie müssen voran gehen und die A-Jugendlichen mitziehen“, fordert der SG-Coach. Weiterhin kommt es auf Torfrau Lisa-Marie Rehbein an, die sich zuletzt formstark präsentierte. Eine Sonderaufgabe wartet auf Spielmacherin Koltschenko, die es mit der starken HSG-Regisseurin Tanja Tröller zu tun bekommt. Zu achten ist auch auf Linksaußen Toni Schuldt, die einst für die TSG Ober-Eschbach in der 2. Liga auflief und die mit 29 Treffern beste Schützin der Mannschaft von Trainer Kai Nober ist.

TV Hüttenberg – TSV Eintracht Böddiger (So. 17 Uhr). Im Kellerduell gegen den punktgleichen Vorletzten Hüttenberg zählt für die Felsbergerinnen nur ein Sieg. Nach der 16:33-Heimpleite gegen Wettenberg ist TSV-Trainerin Rocsana Negovan vor allem damit beschäftigt, die Mannschaft wieder aufzubauen.

„Gegen Wettenberg haben wir große Probleme im Angriff gehabt und wieder zu viele technische Fehler gemacht“, sagt die Rumänin. Unzulänglichkeiten, die gegen die Mitelhessinnen unbedingt abzustellen sind. Denn die Gastgeberinnen setzten auf eine offensive 3:2:1-Abwehrformation, aus der sie umgehend in den Gegenstoß umschalten.

Vor der wegweisenden Partie gegen das Team von Trainer Peter Tietböhl plagen die Eintracht-Handballerinnen zudem Personalsorgen. Spielmacherin Filiz Eren ist am Wochenende wohl immer noch keine Alternative, während der laufenden Trainingswoche fehlten zudem Lena König und Sina Dieling angeschlagen. Antonia Gondermann (krank) droht ebenfalls auszufallen. (Marcel Glaser)

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