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Kehrtwende: Schalles von Gensungen nach Großwallstadt

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Von: Ralf Ohm

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Maxim Schalles
Maxim Schalles © Verein

Hiobsbotschaft für die ESG Gensungen/Felsberg: Zwei Tage vor dem Trainingsauftakt hat Maxim Schalles den heimischen Handball-Oberligisten verlassen. Der Rechtsaußen, der sich zuvor mit den Edertalern eigentlich auf eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages um zwei Jahre geeinigt hatte, unterschrieb beim Zweitligisten TV Großwallstadt einen Profivertrag.

Gensungen – „Ich bin sehr glücklich, dass ich in Großwallstadt diese Chance bekomme. Für mich geht damit ein kleiner Traum in Erfüllung“, begründete der 22-Jährige seine kurzfristige Kehrtwende. Die den Drittliga-Absteiger kalt erwischte. „Diese Entwicklung hat uns überrascht und lässt uns auch etwas konsterniert zurück“, erklärte Tobias Rummeleit, der Technische Direktor der ESG, der nun nach einem Ersatz Ausschau hält. Sein Vertrauen gilt aber auch Jan-Hendrik Otto, die neue Nummer eins am rechten Flügel.

Maxim Schalles war mit 101 Treffern in 17 Partien der erfolgreichste Torschütze der Nordhessen in der Drittliga-Vorrunde. In der Abstiegsrunde kam er aufgrund einer Knieverletzung nur sporadisch zum Einsatz. Der Linkshänder war in der vergangenen Saison zu seinem Heimatverein zurückgekehrt. Von dort war er 2016 über Melsungen zum TBV Lemgo, gekommen, wo er vorrangig in der 2. Mannschaft eingesetzt wurde, aber auch Bundesliga-Erfahrung sammelte. Nun wird er neben Görkem Bicer und Frieder Bandlow der dritte Rechtsaußen beim Ex-Meister.

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