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Kirchhof feiert nächsten Kantersieg: Stabile Deckung beim 34:23 in Recklinghausen

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Von: Sebastian Schmidt

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Nervenstark: Julie Hafner feierte mit Kirchhof einen Kantersieg in Recklinghausen.
Nervenstark: Julie Hafner feierte mit Kirchhof einen Kantersieg in Recklinghausen. © Pressebilder Hahn

Da ist der vierte Sieg in Serie. Und wieder war er ganz souverän. Mit 34:23 (15:11) nahm Drittligist SG 09 Kirchhof die Hürde beim Tabellensiebten PSV Recklinghausen.

Recklinghausen – Damit macht das Team von Trainer Martin Schwarzwald weiter Boden gut im Kampf um den Staffelsieg, weil Konkurrent 1. FC Köln das Derby bei Leverkusen II mit 24:32 verlor. „Wenn unsere Gegner Geschenke verteilen, ist es umso wichtiger, dass wir uns keine Blöße geben. Es war zwar nicht unsere beste Leistung, aber wir hätten schon zur Pause noch deutlicher führen können“, sagte Schwarzwald. Dessen Team konnte sich auf die aggressive Deckung mit Anna-Maria Spielvogel als Fixpunkt unterstützt von Agustina Jaén Loro und Paulina Harder auf Halb sowie diesmal Deborah Spatz auf der Spitze verlassen.

Ebenfalls souverän parierte Aleksandra Orowicz, so dass die formverbesserte Yan Li Stannies nach 60 Minuten am Vortag im Juniorteam nur zwei Minuten spielen musste – weil Orowicz eine unglückliche Schiedsrichterentscheidung zu lautstark kommentierte (16.). Bis dahin hatte Kirchhof eine schnelle 8:4-Führung vorgelegt (10., Spielvogel). Dass es nicht prompt noch eindeutiger wurde, lag auch daran, dass Kapitänin Spatz zwar alle ihre drei Siebenmeter sicher verwandelte, nur einer davon aber die Anerkennung der Unparteiischen fand.

Klug Lösungen gefunden

Das sorgte indes nur kurz für Irritationen bei den Gästen. Mit einem Doppelschlag in Unterzahl nach Orowicz‘ Meckern sorgten Julie Hafner per Siebenmeter und Lotte Iker für eine erste Fünf-Tore-Führung zum 11:6 (18.). Als dann Spatz an die kurze Leine gelegt wurde und Spielvogel kurz angeschlagen auf die Bank musste, herrschte „Lösungsstress“ (Schwarzwald). Auch hier blieben die Löwinnen stabil.

Schwarzwald stellte als Reaktion auf ein System ohne Kreisläuferin um und Iker sowie Katharina Koltschenko sprangen in die Bresche. Mit der Konsequenz, dass am Ende alle neun Feldspielerinnen treffen konnten. „Wir haben viele Stürmerfouls gezogen und hatten das Geschehen jederzeit im Griff“, lobte Schwarzwald sein Team. Das sich über 17:11 (33., Spatz), 21:13 (38., Spielvogel) und 27:18 (48., Pandza) kontinuierlich absetzen konnte.

Kirchhof: Orowicz, Stannies - Iker 4, Jaén Loro 1, Spielvogel 7/1, Spatz 8/1, Nöchel 3, Koltschenko 1, Hafner 4/2, Pandza 1, Boras 3.

SR: M. Meyer/S. Meyer.

Siebenmeter: 0:4/6. Zeitstrafen: 14:8-Minuten (von Sebastian Schmidt)

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