3. Liga

SG 09 Kirchhof geht im Spitzenspiel bei LiT Tribe unter

Katharina Koltschenko
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Katharina Koltschenko

Das ist ein heftiger Dämpfer für die Aufstiegsziele der SG 09 Kirchhof. Denn im Spitzenspiel der 3. Liga, Staffel C, unterlagen die Handballerinen von Trainer Dragos Negovan bei LiT Tribe mit 21:27 (9:17). Womit der Neuling, der 2019 noch in der Verbandsliga Westfalen spielte, nun in der Tabelle zwei Punkte vor der SG 09 liegt.

Hille - „Das war eindeutig unser stärkster Gegner. Das Ergebnis spiegelt das Spiel absolut wieder. Mehr war nicht drin“, zollte Negovan den Gastgeberinnen Respekt, die über 60 Minuten bestens organisiert und diszipliniert den Ton angeben. Mit einem Doppelschlag zum 2:0 (4.) stellte Ann-Cathrin Kaatze die Weichen auf einen Heimsieg, der ungefährdet war. Denn Kirchhof konnte nicht ein Mal ausgleichen.

Kaatze (8/1) und Leonie Wöbking (8/3) waren die prägenden Figuren im Positionsangriff des Teams von Trainerin Andrea Leiding. Da half auch die kurze Deckung über 60 Minuten durch Katharina Koltschenko nichts, die sich vergeblich mühte. „Kaatze hat auf halb gedeckt, Wöbking auf Außen. So konnten sich beide etwas schonen, um dann im Angriff eiskalt zu verwerten“, erklärte Negovan.

Freie Bälle am Kreis und über Außen vergeben

Derlei Kaltschnäuzigkeit suchte er in seinem Team diesmal vergeblich. Vor allem viele vergebene freie Bälle am Kreis und auf Außen ärgerten den Coach. Zudem fehlten im Rückraum zwei wichtige Optionen, weil neben Kapitänin Ida Evjen kurzfristig auch noch die Dänin Frida Nygaard Ulrichsen erkältet passen musste. Erstmals ohne einen einzigen Treffer blieben etwa die spanischen Zwillinge Alma und Agustina Loro Jaén. Auch, weil Torfrau Vanessa Fischer mehrfach glänzend reagierte und den Gästen den Zahn zog.

Über 6:3 (13., Miriam Bolduan), 11:4 (19., Bolduan) war bis zum 17:8 (30., Benica Pross) bereits zur Pause eine Entscheidung gefallen. In einem Spitzenspiel, in dem nur Tribe Extraklasse zeigte. „In solch einer Partie muss alles passen. Wir haben uns aber viel zu viele technische Fehler geleistet“, haderte Negovan.

Zarte Hoffnung auf eine Wende hatten die Gäste nur für fünf Minuten. Da sorgten Deborah Spatz, Angela Cappellaro (2) und Katharina Koltschenko für einen 4:0-Lauf zum 17:12 (36.). Den das Leiding-Team umgehend mit einem eigenen 4:0-Lauf zum 21:12 durch Kaatze (2), Wöbking und Joana Rodehau beantwortete (42.). Womit Kirchhof geschlagen war und nun im Titelrennen in die Verfolgerrolle schlüpfen muss. (Sebastian Schmidt)

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