Handball-Oberliga

Kirchhofer Parole: Mit Tempo aus der Spielpause gegen Hüttenberg

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Soll für einfache Treffer durch schnelle Gegenstöße sorgen: Kirchhofs Andra Lucas Irechts), die hier gegen Böddigers Torfrau Denise Dippel einen Konter abschließt. 

Klarer Auftrag für die SG Kirchhof II vor der Partie gegen den TV Hüttenberg in der Frauenhandball-Oberliga (So. 17 Uhr): Das Juniorteam soll verhindern, dass der Gegner punktemäßig aufschließt.

Hierfür baut die Heim-Mannschaft auf das zurückgewonnene Selbstvertrauen nach dem 30:26-Auswärtserfolg in Wettenberg, dem sieben sieglose Spiele vorausgingen.

„Wir wollen uns fortan anders präsentieren als zum Rückrundenbeginn. Das Tempo soll wieder jederzeit hochgehalten werden“, fordert SG-Trainer Martin Denk. Um Kräfte für die anstrengende Spielweise zu sammeln, hatten die Gastgeberinnen eine Woche trainingsfrei. Gegen den Viertletzten der Liga sieht Denk über die Außen Andra Lucas, Lea Immelnkämper, Marie Sauerwald und Johanna Scharff gute Möglichkeiten, einfache Tore mithilfe der „erste Welle“ zu erzielen.

Auch der weiterhin durch den Ausfall von Marie Herwig (Kreuzbandriss) geschwächte Rückraum soll das Spiel gegen die 6:0-Deckung der Gäste mit ihrer starken Torfrau Janina Köhler schnell machen, um so die zweitbeste Liga-Torschützin Deborah Spatz (104 Treffer) und Lea Günther in aussichtsreiche Wurfpositionen zu bringen.

Auf der Gegenseite mangelt es der Mannschaft von Coach Thomas Wallendorf angesichts der drittschwächsten Treffer-Bilanz häufig an Durchschlagskraft, falls Torjägerin Albina Sutormin (97) und Louisa Althenn abgemeldet werden. Doch der zuletzt errungene 26:21-Sieg gegen Spitzenteam Kriftel sollte Warnung genug für die drittbeste Abwehr um die Zweitliga-erfahrene Torhüterin Paula Küllmer sein. „Das wird kein Selbstläufer gegen eine geschlossene Mannschaft“, erwartet Denk ein enges Duell.

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