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Klassenerhalt so gut wie fix: SV Germania Fritzlar düpiert Spitzenteam Lit Tribe

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Von: Sebastian Schmidt

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So sehen Siegerinnen aus: Das Team des SV Germania Fritzlar nach dem Coup bei Lit Tribe mit (stehend v.l.) Lena Dietrich, Laura Stockschläder, Lea Gürbig, Maren Dasenbrock, Maria Kiwa, Hannah Puntschuh, Laura Israel, Xenia Ahrend, Physiotherapeutin Selina Langhorst, Paulina Kauffeld, (unten v.l.) Melina Hahn, Hannah Berk, Chantal Reimbold und Luisa Krüger.
So sehen Siegerinnen aus: Das Team des SV Germania Fritzlar nach dem Coup bei Lit Tribe mit (stehend v.l.) Lena Dietrich, Laura Stockschläder, Lea Gürbig, Maren Dasenbrock, Maria Kiwa, Hannah Puntschuh, Laura Israel, Xenia Ahrend, Physiotherapeutin Selina Langhorst, Paulina Kauffeld, (unten v.l.) Melina Hahn, Hannah Berk, Chantal Reimbold und Luisa Krüger. © SV Germania Fritzlar

Die Fans des SV Germania Fritzlar dürfen sich auf die 18. Spielzeit in der 3. Handball-Liga freuen. Der Grund: der 29:22 (11:13)-Coup des SVG beim Tabellenzweiten Lit Tribe, der eigentlich keine Zweifel mehr an einem Platz unter den ersten Sechs in der Abschlusstabelle der Staffel C zulässt.

Fritzlar – „In der zweiten Halbzeit haben wir unsere beste Saisonleistung geboten. Wir hatten keine Schwächephase und haben uns praktisch keine technischen Fehler erlaubt“, lobte SVG-Coach Lucky Cojocar und war noch mehr angetan von der Vorstellung seines Teams als vier Tage zuvor beim 32:31 gegen den PSV Recklinghausen.

Im Vergleich zum 23:29 im Hinspiel waren die Domstädterinnen gegen Tribe von Beginn an hellwach. Im Angriff machte sich die Rückkehr von Xenia Ahrend bemerkbar, die im Spiel gegen den PSV zur Vorsicht als Corona-Kontaktperson noch fehlte. Ahrend und ihre Mitspielerinnen hatten die nötige Ruhe und fanden Lösungen, sich auf allen Positionen in Szene zu setzen.

18:9 nach der Pause für Fritzlar

Der Tabellenzweite, der seine letzten vier Heimspiele gewonnen hatte und im November auch der SG 09 Kirchhof beim 27:21 überlegen war, ließ sich zunächst von einem 4:7-Rückstand nach einem Treffer von Laura Stockschläder nicht beeindrucken (13.). Angeführt von den Rodehau-Schwestern Rahel und Rhea im Rückraum drehte die Mannschaft von Trainerin Andrea Leiding den Spieß zum 8:7 um (19.) und lag zur Pause mit 13:11 in Führung.

„In der zweiten Halbzeit haben wir besonders gegen den Kreis besser verteidigt. Zudem hatten wir mit Lea Gürbig einen überragenden Rückhalt“, liefert Cojocar Erklärungen für das beeindruckende 18:9 im zweiten Durchgang. Selbst die Rote Karte gegen Hannah Puntschuh (38., dritte Zeitstrafe) steckte das Team im Kollektiv weg. Da half fortan neben Laura Israel auch Luisa Krüger am Kreis. Da hatte Linkshänderin Hannah Berk im Rückraum besonders im Eins gegen Eins starke Szenen. Bis zum 19:20 (47.) war die packende Partie spannend, dann kannten die Gäste kein Pardon. Melina Hahn (3), Xenia Ahrend (2), Luisa Krüger (2) und die Außen Lena Dietrich sowie Laura Stockschläder schraubten das Resultat in die Höhe.

Fritzlar: Gürbig (17 P./20 GT), Dasenbrock (0/2) - Dietrich 1, Stockschläder 4, Reimbold, Ahrend 5/1, Israel, Puntschuh 1, Berk 4, Kauffeld, Kiwa 7/1, Hahn 4, Krüger 3/3. SR: Dux/Follmert. Siebenmeter: 7/8:5/6. Zeitstrafen: 8:12-Minuten.

Sonntag beim BVB II gefordert

Bereits am Sonntag (16 Uhr) geht es für die formstarke Germania nach vier Siegen in Serie weiter. Mit der besonderen Konstellation, dass ein Unentschieden Fritzlar und Gegner Borussia Dortmund II einträchtig den Klassenerhalt sichern würde. Sollte der Hannoversche SC heute gegen Blomberg-Lippe II nicht gewinnen, wäre bereits vorab alles in trockenen Tüchern. Denn den direkten Vergleich mit Recklinghausen haben die Domstädterinnen für sich entschieden.

„Der Druck ist ein bisschen weg“, sagt denn auch Cojocar. Beim Personal gibt es lediglich eine Änderung, denn die A-Jugendliche Lisa Clobes fährt als zweite Torfrau für Maren Dasenbrock nach deren Drittliga-Debüt mit. Um sich mit einem jungen Team zu messen, das eine ähnliche imposante Entwicklung genommen hat. Nach einem 2:10-Fehlstart behielt Trainer Tobias Fenske Ruhe und führte den BVB II ohne Verstärkung aus der Bundesliga mit 10 Siegen aus 13 Partien nach oben. (Sebastian Schmidt)

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