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Northeimer HC empfängt Burgdorf II am Schuhwall

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Bisher haben die Northeimer Handballer, hier Joe Schuster, Paul Hoppe und Malte Wodarz gegen Hildesheim, ihre Heimspiele in Einbeck und Göttingen ausgetragen. Sonntag kehren sie in die Schuhwallhalle zurück.
Bisher haben die Northeimer Handballer, hier Joe Schuster, Paul Hoppe und Malte Wodarz gegen Hildesheim, ihre Heimspiele in Einbeck und Göttingen ausgetragen. Sonntag kehren sie in die Schuhwallhalle zurück. © Hubert Jelinek

In der 3. Liga haben die Handballer des Northeimer HC am Sonntag die 2. Mannschaft des TSV Burgdorf zu Gast. Gespielt wird ab 17 Uhr ausnahmsweise in der Schuhwallhalle.

Northeim - Die Gäste stehen aktuell da, wo die Northeimer gerne hinwollen. Nämlich auf dem sechsten Tabellenplatz, gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt. Die Mannschaft des Trainerduos Heidmar Felixson und Sven Hylmar ist allerdings in den vergangenen Wochen vom Erfolgsweg abgekommen. Das jüngste 21:26 in Braunschweig war bereits die vierte Niederlage in Folge für den TSV. Mit einem Heimsieg könnte der NHC den Konkurrenten im Klassement überflügeln. Eine Wiederholung des hauchdünnen 29:28-Erfolges aus dem Hinspiel zum Saisonauftakt muss also das große Ziel für die Truppe um Paul-Marten Seekamp sein.

Die TSV-Reserve, gerne auch Jungrecken genannt, gelten als die große Talentschmiede für die Bundesliga-Mannschaft, die sich in der Vergangenheit durch große Durchlässigkeit für hoffnungsvolle Nachwuchsspieler auszeichnete. Die wollen sich in den Fokus von Reckencoach Christian Prokop spielen, der beim ersten Aufeinandertreffen mit dem NHC ebenfalls unter den Zuschauern war. Der ehemalige Nationaltrainer musste aber mit ansehen, wie Glenn-Louis Eggert in letzter Sekunde den Northeimer Erfolg festhielt.

„Man weiß bei Burgdorf nie, gegen wen man wirklich aufläuft. Aber wenn wir um den sechsten Platz mitspielen wollen, müssen wir gegen einen direkten Konkurrenten gewinnen“, weist Carsten Barnkothe auf die Bedeutung der Partie hin. Große Bedeutung misst der NHC-Coach auch der Spielstätte bei. „Wir spielen am Schuhwall. In der Halle, in der wir auch trainieren. Deshalb ist es endlich mal wieder ein richtiges Heimspiel. Das bringt zusätzlichen Schwung und könnte zu einem Plus werden.“

Barnkothe erwartet einen Kontrahenten, der wie im ersten Aufeinandertreffen mit viel Tempo und verschiedenen Deckungsvarianten agiert. Man benötige einen guten Tag und das kompakt als ganzes Team. Nicht wie zuletzt häufig nur von einigen Spielern. „Und wir müssen wieder Power und Begeisterung mit erster und zweiter Welle auf die Platte bringen.“

Um in der Deckung die notwendige Stabilität an den Tag zu legen, müsse vor allem auf den Halbpositionen konsequenter gedeckt werden. Vorn sei in erster Linie mehr Flexibilität im Rückraum gefragt. „Wir dürfen nicht nur den Weg durch die Mitte, sondern auch über die Halben suchen, um unsere Außen wieder mehr ins Spiel zu bringen.“ Mit Ausnahme von Tim Gerstmann ist der NHC-Kader einsatzbereit.

In der Schuhwallhalle gilt die 2G-Regel sowie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske bis zum Sitzplatz. Der NHC empfiehlt jedoch, den Mund-Nase-Schutz auch dort nicht abzunehmen. Die Tageskasse öffnet Sonntag um 16 Uhr. Wer sich vorab sein Ticket sichern möchte, kann dies online erledigen. northeimerhc.de (Andreas Schridde)

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