1. Startseite
  2. Sport
  3. Handball regional

Koltschenko besser als Darmstadt: Kirchhof II landet mühelos Heimsieg über Schlusslicht

Erstellt:

Kommentare

14 Tore von der Nummer 14: Kirchhofs Katharina Koltschenko (am Ball) entwischt hier Sinah Osner (l.) und traf allein häufiger als ganz Darmstadt.
14 Tore von der Nummer 14: Kirchhofs Katharina Koltschenko (am Ball) entwischt hier Sinah Osner (l.) und traf allein häufiger als ganz Darmstadt. © Richard Kasiewicz

Die Oberliga-Handballerinnen der SG 09 Kirchhof II haben zu Hause ihre weiße Weste gewahrt. Beim 28:13 (18:6)-Erfolg zeigte das Team von SG-Trainer Martin Denk dem Tabellenletzten TGB Darmstadt von Beginn an die Grenzen auf.

Melsungen – „In der ersten Hälfte haben wir sehr gut gespielt und in der zweiten war die Luft dann raus“, bekannte Denk. Eine schnelles 4:0 (5.) ließ den Neuling von Trainer Manuel Silvestri früh ins Hintertreffen geraten. Dessen Team, das neben der kompletten Rückraumreihe um Stefanie Güter, Leona Weber sowie Nathalie Pfingstgraef noch auf Linksaußen Christina Binder verzichten musste, war spätestens beim 12:4 (22.) durch die überragende Spielmacherin Koltschenko auf der Verliererstraße angelangt. „Wir haben die technischen Fehler gering gehalten und uns selber belohnt“, erklärte SG-Kreisläuferin Lilly-Renée Burau.

Gegen die kompakt stehende SG-Abwehr fanden die Südhessinnen im Positionsangriff nur wenige Lösungen und schoben den Tempogegenstoß-Express der Gastgeberinnen durch ihre hohe Fehlerzahl an. Die allerdings durch ungenaue Anspiele mehrere Möglichkeiten ungenutzt ließen. „Die erste Welle hat nicht so gut funktioniert“, monierte dann auch SG-Trainer Denk.

Zügel schleifen gelassen

Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Kirchhöferinnen die Zügel in der zweiten Hälfte etwas schleifen. Wobei Koltschenko mit am Ende 14 Toren weiter nicht zu halten war. TGB-Trainer Silvestri entpuppte sich als fairer Verlierer. „In Kirchhof gab es für uns heute nichts zu holen“.

Kirchhof: Rehbein (10 Paraden/10 Gegentore), Kovacs-Virag (ab 40., 8/3); Grunwald, Hafner, Seifert, Koltschenko 14/5, Jacob, Gondermann 2, Nöchel 1, Peppler 4, Jaén Loro 2, Weitzel 1, Burau 2, Iker 2.
Darmstadt: Saper (4/18), Pietrasch (ab 31., 5/10); Burmehl 1, Norwig, Stein 3, Osner, Giesecke 3, Taboada Meyer 3/1, Best, Bayer, Jakob 3, Träger, Binder.
SR: Mäkitalo/Schäfer. Siebenmeter: 5/5:1/2. Zeitstrafen: 2:10-Minuten. (von Kornelia Wilhelm)

Auch interessant

Kommentare