WHO-Frauen sichern sich den Klassenerhalt

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Das gelingt nicht jeden Tag: Nicole Leinhos, Torfrau der HSG Werra WHO, wehrte in dem wichtigen Spiel gegen Flieden gleich sechs Siebenmeter ab.

Obersuhl. Sebastian Jaschinskis Team Werra WHO hält dem Druck stand, siegt und bleibt in der Handball-Bezirksoberliga.

Der Neuling hat sein Saisonziel auf den letzten Drücker erreicht und sich im Fernduell gegen die HSG Landeck/Hauneck durchgesetzt.

HSG Werra WHO - TV Flieden 22:14 (12:7). Mit einer hsehr konzentrierten Leistung hat die WHO den Klassenerhalt mit Schützenhilfe von Grebenhain erreicht. Eine starke Abwehr mit einer gut aufgelegten Torfrau Nicole Leinhos - sie entschärfte allein sechs Siebenmeter - hielt den Gegner bei gerade mal 14 Gegentoren.

In der Deckung und im Gegenstoß ging Katrin Claus voran, die im Zusammenspiel mit Sabrina Knaut das Tempo hoch hielt. Die HSG entging dem Abstieg - ein Remis hätte dem Team von Trainer Sebastian Jaschinski nicht gereicht - mit einer geschlossenen Teamleistung.

Tore für die WHO:  Krestel (5), Trender (4), Claus, Heinz, Knaut (je 3), Bettenhausen und Herbig (je 2).

Grebenhain - HSG Landeck/Hauneck 19:13 (10:4).  Der Abstieg der HSG ist nach dieser Niederlage besiegelt. Nur bis zum 4:5 blieben die Gäste an den Grebenhainerinnn dran, anschließend gingen ihnen die Ideen aus.

„Wir waren einfach zu langsam“, kritisierte Trainer Dirk Noll. Die favorisierten Gastgeberinnen bauten den Vorsprung kontinuierlich aus und siegte souverän.

Tore für die HSG:  Maronn (5/3), Aumann (4), Schmidt (2), Opfer und Elter (je 1).

TV Hersfeld - FSG Waldhessen 26:31 (9:12).  Der TVH startete gut, hatte den FSG-Rückraum im Griff und stand kompakt in der Abwehr. Meister FSG Waldhessen blieb zunächst auch deutlich unter seinen Möglichkeiten und geriet nicht zu Unrecht mit 4:6 in Rückstand (15.). Der Abwehr der Gäste fehlte es da am nötigen Bisss, und die Chancenauswertung war ebenfalls mangelhaft; auch wenn bei Pfosten- und Lattentreffern Pech mit im Spiel war.

Als FSG-Trainer Jonggi Pasaribu seine Deckung offensiver agieren ließ, lief es bedeutend besser. Auch die Angreiferinnen der FSG steigerten sich und schlossen konzentrierter ab. Inken Niebur, Elisabeth Pippert und Marina Weyrauther erzielten die meisten Treffer.

Alle am Torsegen beteiligt 

Die anderen FSG-Spielerinnen trugen sich ebenfalls in die Torschützenliste ein. Für den TVH war Hamadi mit elf Treffern mit Abstand am erfolgreichsten. (pf/twa)

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