1. Startseite
  2. Sport
  3. Handball regional
  4. Landesliga Braunschweig Handball (m)

Bravouröser Kampf der HSG Schoningen/Uslar/Wiensen wird nicht belohnt

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Beste Handball-Unterhaltung gab es am Samstag in Uslar. Die Gastgeber um Niklas Weißgerber (am Ball) verlangten dem Tabellenführer alles ab.
Beste Handball-Unterhaltung gab es am Samstag in Uslar. Die Gastgeber um Niklas Weißgerber (am Ball) verlangten dem Tabellenführer alles ab. © Hubert Jelinek

Die Männer der HSG Schoningen/U./W. lieferten Himmelsthür am Samstag einen bravourösen Kampf, mussten sich dem Tabellenführer der Handball-Landesliga am Ende aber knapp geschlagen geben.

Männer

HSG Schoningen/Uslar/Wiensen - TuS Himmelsthür 24:26 (12:15). Vor einer großartigen Kulisse erwischte Himmelsthür den besseren Start (8:4/16.). Danach gelang der Kloth-Truppe immer wieder der Anschlusstreffer. Mit einem Drei-Tore-Rückstand ging es in die Pause. In diesem Rhythmus ging es nach Wiederbeginn weiter. Der Spitzenreiter legte vor. Die HSG zog nach. Richtig spannend wurde es, als Alexander Laufer auf 22:23 (50.) verkürzte. Himmelsthür geriet aus dem Konzept. Beim 22:24 kassierte Manuel Theiß die dritte Zeitstrafe. Die Halle bebte sprichwörtlich. Ausgerechnet jetzt patzte Alexander Laufer zwei Mal vom Punkt. „Dank an die tollen Fans. Es ist schade. Auch ein Sieg war drin. Aber wir sind nicht zu enttäuscht“, kommentierte HSG-Manager Wilfried Fischer. „Den Jungs ist kein Vorwurf zu machen, sie haben gekämpft. Am Ende reicht es gegen eine Topmannschaft nicht, wenn wir nicht bei 100 Prozent sind.“

HSG: Günther, Vogel - Ahrend, Weißgerber 2, J. Warnecke 1, T. Warnecke 1, Theiß 8, Warmuth 2, Scharberth 2, Laufer 6/4, Lange 1, Sonnenschein 1.

MTV Hornburg - Northeimer HC 29:26 (15:17). Den Rückenwind des Heimerfolges über Lafferde nahm die NHC-Reserve nicht mit in den Harz und musste dem Tabellenletzten die Punkte überlassen. „Wenn man nur das Spiel sieht, kann ich als Trainer nicht einmal unzufrieden sein“, sagte André Kühn. „Die Einstellung hat gestimmt. Die Jungs haben gekämpft. Nur das Ergebnis hat nicht gepasst.“ Das stimmte nur im ersten Abschnitt halbwegs. Der fehlende Zugriff in der Abwehr setzte sich aber auch nach dem Wechsel fort. „Und im Angriff haben wir zu viel verworfen. Neun Tore in einer Halbzeit sind einfach zu wenig.“

NHC: Diezemann - Hilke, Bode, Burandt, Wittwer, Mandel 3, Lüdecke 6, C. Springer 2, Dewald 12/2, Schlappig 1, B. Bialas 2.

Frauen

HSG Göttingen - Northeimer HC II 39:16 (18:9). Wie schon im ersten Duell, standen die Northeimerinnen auf verlorenem Posten. „Unsere Abwehr war nicht kompakt genug. Vorn haben wir zu viele Fehler gemacht und den Ball zu selten auf das Tor gebracht“, berichtete Trainerin Caro Rien. Daraus schlug der Kontrahent Kapital. Die HSG ging mit viel Schwung in die Lücken und hat so große Räume entstehen lassen, die zu vielen einfachen Treffern genutzt wurden.

NHC: Rien - Chantal Meyer 2, Hansen 2, Bornemann, Thiele, Weißmann 1, Chiara Meyer 4, Plenge, Lösky 2, Bergmann 4, Brinkmann, P. Meyer 1, M. Sommer.  

Auch interessant

Kommentare