Handball-Landesliga der Männer: Northeimer Reserve fordert Meister Rhumetal

Derby ohne große Brisanz

Oliver

Northeim / Katlenburg. Ohne die ganz große Brisanz im Vorfeld geht am Samstag das Landesligaderby der Handballer des Northeimer HC II und der HSG Rhumetal über die Bühne. Der Vorhang öffnet sich am Samstag um 17 Uhr in der Schuhwallhalle.

Die ganz große Vorstellung dürfte dort trotz der sportlichen Rivalität nicht zur Aufführung kommen. Die Hauptdarsteller aus dem Rhumetal reisen als frischgebackener Meister an. In dessen Schatten hat sich die NHC-Reserve zwischenzeitlich ein weiteres Jahr Ligazugehörigkeit gesichert. Prestige ist also der Preis, um den sich die Akteure bewerben.

Im Tor der Gäste steht in dieser Saison Daniel Voß. Der Jurastudent wechselte von der SG Achim/Baden zur HSG. Dem Bremer fehlt damit zwar der echte Derbyhintergrund, das tut dem Ehrgeiz aber keinen Abbruch. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen, auch dieses.“ Der 23-Jährige redet zwar nicht gern über die eigene Leistung, ist aber mit seiner persönlichen Saison zufrieden. „Ich denke, wir haben das gut gemacht. Wenn ich mal einen schwächeren Tag hatte, war Jan Gerke zur Stelle.“

Für den souveränen Titelgewinn hat Voß eine einfache Begründung, „Wir haben viel Qualität in der Mannschaft.“ Dazu kommt die klare Zielvorgabe. „Wir wollten den Aufstieg. Das haben wir schon vor der Saison gesagt. Alle waren hoch konzentriert und haben voll mitgezogen.“ So sei es auch zu erklären, dass sich das Team kaum Ausrutscher erlaubt habe. „Und jetzt sind wir froh, dass es so schnell geklappt hat.“

Torwartkollege Oliver Kliemand ist froh, dass der Klassenerhalt seines NHC nach dem Auswärtssieg in Braunschweig in trockenen Tüchern ist. „Schon Mitte der Saison war uns klar, dass es nur darum geht“, erklärt er.

Man sei eigentlich gut gestartet. „Dann sind uns auf wichtigen Positionen aber drei Leistungsträger durch Verletzungen weggebrochen. Das war nur schwer zu kompensieren. Aber es ist uns gelungen, zuhause die wichtigen Punkte zu holen.“ So bekommt die Spielzeit das Prädikat „durchwachsen.“ Dabei gibt sich der erfahrene Keeper durchaus selbstkritisch. „Es war auch nicht unbedingt mein Jahr.“ Er wird aber auf jeden Fall weitermachen.

Nun gilt seine Konzentration dem Duell mit seinem Ex-Verein. „Wir nehmen das Spiel sehr ernst. Ein Derby will man immer gewinnen.“ Viel hänge aber vom Kader ab. „Unser Ziel ist es, den Erfolg aus dem letzten Jahr zu wiederholen.“ (zys) Foto:  zys

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