Erst Derby bei der HSG Plesse-Hardenberg II, dann Duell gegen Spanbeck/Billingshausen

Doppelter Einsatz für die HSG Rhumetal II am Wochenende

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Der Rhumetaler Jan Reimann setzt trotz Bedrängnis zum Torwurf an. Er ist mit seinem Team am Wochenende doppelt im Einsatz.

Northeim – Gleich 120 Minuten bestreitet die HSG Rhumetal II am Wochenende in der Handball-Landesliga der Männer auf dem Parkett der Bovender Sporthalle am Wurzelbruchweg. Nach dem Derby bei Plesse II am Samstag wartet einen Tag später das Duell mit Spanbeck.

Männer

HSG Plesse-Hardenberg II - HSG Rhumetal II (Sa. 12 Uhr, Bovenden). Auf dem Papier sind die Vorzeichen im Duell Vierter gegen Vorletzter eindeutig. Allerdings lief der Motor des Burgenteams trotz des Erfolges gegen Spanbeck nicht rund. „Wir müssen uns auf unsere Leistung konzentrieren und im Angriff wieder zu alter Stärke finden“, mahnt Plesses Philipp Wolf. Zuletzt sah er zu viele Einzelaktionen. „Das wollen wir im Derby besser machen, um Anschluss an die Spitzenteams zu halten.“ Die Gäste reisen mit einem dünn besetzten Kader an. „Auch deshalb wird es schwer, dort zu bestehen“, sagt Rhumetals Spielertrainer Julian Hogreve. „Plesse spielt als Aufsteiger eine recht starke Saison und hat mit Christian Wedemeyer eine Lebensversicherung im Tor, der Spiele alleine gewinnen kann.“ Dazu komme ein guter Mix aus erfahrenen Oberligaspielern und jungen Talenten.

HSG Nord Edemissen - Northeimer HC II(Sa. 18.30 Uhr). Erst vor 14 Tagen ging das Hinspiel über die Bühne. Dabei hatte Edemissen mit 32:31 die Nase vorn. „Da hat man zwei Mannschaften auf Augenhöhe gesehen. Auch Samstag werden Kleinigkeiten entscheiden“, sagt Northeims Trainer Kai Strupeit, der auf einen vollen Kader zurückgreifen kann. Sein Mitstreiter Maik Wilfer warnt vor den Rückraumschützen des Kontrahenten. „Ihnen dürfen wir nicht zu viel Spielraum lassen.“ Der NHC brennt auf die ersten Auswärtspunkte seit November.

SG Spanbeck/B. - HSG Rhumetal II (So. 17 Uhr). Die Priorität der Rhumetaler liegt auf dem zweiten Duell in Bovenden. „Ich hoffe, uns steht ein breiter Kader zur Verfügung, damit wir diese Doppelbelastung stemmen können“, sagt Spielertrainer Julian Hogreve. „Trotz der anhaltenden Negativserie werden wir alles daran setzen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen.“

Frauen

Northeimer HC II - SC Dransfeld (Sa. 19 Uhr, Schuhwall). Die Northeimerinnen gehen mit vollem Kader in das Duell gegen den Dritten. Das Ziel ist es, sich für die Hinspielniederlage (18:25) zu revanchieren. Dank des erarbeiteten kleinen Polsters mit Blick auf den Tabellenkeller können die Gastgeberinnen diese Aufgabe ziemlich gelassen angehen. „Wir können befreit aufspielen. Dransfeld ist der Favorit“, sagt Trainerin Yvonne Wode.

HSG Rhumetal - MTV Braunschweig (So. 15 Uhr, Burgberg). „Wir haben im Training an der Abwehr gearbeitet Da müssen wir einfach stabiler werden. Und nach dem Debakel in Dransfeld ist die Mannschaft gewillt, eine gute Vorstellung zu liefern“, berichtet Tanja Wilfer. Rhumetals Trainerin verspricht sich von der Rückkehr von Alina Diedrich vor allem einen stabileren Mittelblock.

HSG Plesse-Hardenberg II - Eintracht Braunschweig (So. 17 Uhr, Nörten). Wenn Plesse noch ernsthaft in den Kampf um den Klassenerhalt eingreifen will, muss gegen den direkten Konkurrenten unbedingt ein Sieg her.  zys

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