Handball-Landesliga: Northeim II empfängt Moringen am Samstag zum Derby

Favorit oder Außenseiter?

Unerschrocken: Der Moringer Jan-Erik Drews scheut keinen Zweikampf. Mit seinem MTV möchte er im Landesligaderby bei Northeims Reserve der Favoritenrolle gerecht werden. Archivfoto:  zje

Northeim. Wer setzt sich durch? Außenseiter Northeim II oder der Favorit aus Moringen? Diese Frage wird Samstagabend ab 19.15 Uhr beantwortet, wenn sich am Schuhwall die beiden Männerteams im Nachbarschaftsduell der Handball-Landesliga gegenüberstehen. Bei den Frauen möchte Rhumetal im Heimspiel gegen Vorsfelde Wiedergutmachung betreiben.

Männer

Northeimer HC II - MTV Moringen (Sa. 19.15 Uhr, Schuhwall). Beide Teams gewannen zuletzt ihre Generalprobe. Moringen siegte daheim gegen Warberg, der NHC setzte sich ebenfalls in eigener Halle gegen Braunschweig durch.

Trotz des erneuten Heimvorteils sieht André Kühn die Gäste in der Favoritenrolle. „Der MTV hat eine junge, schnelle Mannschaft mit guten Torhütern“, lobt Northeims Spielertrainer den Kontrahenten, stellt aber klar: „Wir werden die Punkte nicht wegschenken und haben gezeigt, dass wir kämpfen können. Das müssen wir auch gegen Moringen auf die Platte bringen.“

Moringen leichter Favorit

Der Kader des NHC ist mit Ausnahme des verhinderten Fabian Busse komplett. So bilden Mark-Oliver Wode und Sönke Pförtner das Gespann zwischen den Pfosten. Die Routiniers möchten ihren Teil dazu beitragen, dass sich ihr Team mit einem Überraschungserfolg weiter von den Abstiegsplätzen entfernt.

Moringens Coach sieht sein Team auf dem Papier in einer leichten Favoritenrolle, sieht aber zwei Unwägbarkeiten: den Kader des Kontrahenten, der gerne auch mal mit einer Überraschung aufwarte, und die Möglichkeit, Patte zu benutzen. „Aber wenn wir damit zurechtkommen, sollte ein weiterer Auswärtssieg möglich sein“, sagt Uwe Falkenhain. Er muss allerdings weiterhin auf die Langzeitverletzten Robin Goldmann, Julius Zech und auch Keeper Max Lorenz verzichten. Zwischen den Pfosten genießt jedoch Torben Schmidt sein vollstes Vertrauen. „Er hat in den letzten Wochen regelmäßig gute Leistungen gezeigt.“

Frauen

HSG Rhumetal - MTV Vorsfelde (So. 15 Uhr, Burgberg). Wie schon vor dem Hinspiel gibt Sascha Friedrichs die Devise „verlieren verboten“ aus und warnt vor dem Schlusslicht, welches sich mit Sabrina Röthig und Aneglika Wasowicz aus Wolfsburg verstärkt hat. Beide verfügen über reichlich Oberligaerfahrung.

Auch vom aktuellen vierten Rang lässt sich Rhumetals Coach nicht blenden. Zum ersten Nichtabstiegsplatz sind es nur zwei Zähler. Die kommenden Vergleiche mit Vorsfelde und Lehre sind daher doppelt wichtig. Umso schwerer wiegt das Fehlen von Anja Heise. Janine Ellrott und Lisa Hake sind grippekrank, Johanna Diedrich und Julia Spangenberg verletzungsbedingt noch nicht wieder bei 100 Prozent. Die Angriffsleistung machte zuletzt zwar Hoffnung, „aber in der Abwehr und im Tor müssen wir uns steigern“, so Friedrichs. (zys)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.