Landesliga: Sollinger begeistern ihre Fans

HSG Schoningen/Uslar/Wiensen fertigt Söhre eindrucksvoll ab

Ein beeindruckender Kantersieg gelang Alexander Laufer mit der HSG Schoningen/U./W. im Spitzenspiel gegen Söhre II.
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Ein beeindruckender Kantersieg gelang Alexander Laufer mit der HSG Schoningen/U./W. im Spitzenspiel gegen Söhre II.

Klare Sache im Verfolgerduell der Handball-Landesliga! Die Männer der HSG Schoningen/Uslar/Wiensen ließen die Reserve der Sportfreunde Söhre mit einem 31:16-Erfolg in eigener Halle abblitzen und feierten eine gelungene Generalprobe für das Gipfeltreffen bei Spitzenreiter Himmelsthür.

HSG Schoningen/Uslar/Wiensen - Sportfreunde Söhre II 31:16 (15:10). Vor gut gefüllten Rängen ließ die Abwehr der Heimsieben nicht viel zu. Vorn setzten zunächst vor allem Alexander Laufer und Florian Scharberth die Akzente und hatten großen Anteil an der komfortablen 13:6-Führung nach 20 Minuten. Jürgen Kloth hatte sein Team gut und akribisch auf den Gegner eingestellt, sodass sich für Söhre kaum Lücken im Angriff ergaben. Zur Halbzeit stand es dann 15:10. Auch nach dem Wechsel sorgte ein frenetisch mitgehender HSG-Anhang für Gänsehaut-Atmosphäre bei einem am Ende ungefährdeten Erfolg. „Trotzdem war es teilweise eine richtig knifflige und schwierige Aufgabe, die wir jedoch souverän gelöst haben“, befand der HSG-Trainer. „Wir haben von Anfang an geführt. Das hat uns viel Auftrieb und Selbstsicherheit gegeben. Ein toller Erfolg nach einer harten Woche. Ich freue mich für meine Mannschaft.“

HSG: Günther, Ronsör - Ahrend 1, Weißgerber 2, J. Warnecke 1, T. Warnecke 2, Theiß 7, Warmuth, Messerschmidt 1, Scharberth 4, Müller, Böhm 1, Laufer 12/6, Nolte.

HSG Osterode II - HSG Plesse-Hardenberg II 21:32 (12:17). Plesse rehabilitierte sich mit einem ungefährdeten Sieg für die enttäuschende Vorstellung der Vorwoche. Die HSG übernahm schnell die Führung. Die offensive Abwehr offenbarte anfangs aber Lücken. Nach einer Umstellung setzte man sich ab, ließ aber im ersten Abschnitt viele gute Chancen aus. Nach der Pause wurde der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut. Felix Weber spielte einen überragenden Angriffspart. Janek Schrader ragte in der Deckung heraus.

HSG: Wedemeyer, Wigger - Hermann 2, Pieper 5, Wolf, Weber 11/2 Burmester 2, Regenthal, Schrader 2, Schmidt 4, Glapka, Schindler 3, Friedrichs 3.

MTV Groß Lafferde II - Northeimer HC II 32:22 (15:10). Northeim trat nur mit neun Spielern an. „Aber der kleine Kader entschuldigt nicht alles“, zeigte sich NHC-Trainer Maik Wilfer ernüchtert. Nach akzeptablen 15 Minuten agierten seine Schützlinge disziplinlos. „Es fehlte die Einstellung. Wir haben den Gegner förmlich zum Torewerfen eingeladen. Eine Rückwärtsbewegung war nicht zu erkennen.“

NHC: Diezemann - Bode 3, Schulze 1, Dewald 3, Lüdecke 8, Springer 4, Heiduck 1, Kühn, Hilke 2.   (Andreas Schridde)

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