25 Jahre HSG Schoningen/Uslar/Wiensen am Freitag

Höhepunkt zum Jubiläum: Toto Jansen und der HSV kommen nach Uslar

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Prominentes Gesicht an der Seitenlinie: Die Hamburger Handballer werden trainiert von Torsten Jansen, hier bei einer Auszeit im Spiel gegen Barmbek. Er war damals 2007 als Spieler dabei, als Deutschland Weltmeister wurde. Nun ist er mit seinem Team in die 2. Liga aufgestiegen.

Uslar. Vor 25 Jahren wurde die Handballspielgemeinschaft Schoningen/Uslar/Wiensen aus der Taufe gehoben. Anlässlich dieses Jubiläums serviert die HSG den Fans im Solling nun einen echten Leckerbissen.

Am Freitagabend gastiert ab 19 Uhr die Vertretung des ehemaligen Champions-League-Siegers HSV Hamburg in der Uslarer Gymnasiumsporthalle und misst sich dort mit dem Landesliga-Männerteam von Wolfgang Scharberth. Das Vorspiel bestreiten die Frauen der HSG (verstärkt mit einigen Ex-Spielerinnen) und die Oberligasieben der HSG Plesse-Hardenberg mit ihrem neuen Coach Dominik Warnecke. Anpfiff ist um 17 Uhr.

Zwei Stunden später werden viele handballinteressierte in Erinnerungen schwelgen. 2013 gelang Hamburgs Handballern mit dem Triumph in der Königsklasse in Köln der ganz große Wurf. Dazu stehen ein nationaler Titelgewinn (2011) und zwei Pokalsiege auf der Visitenkarte.

Zwischenzeitlich werden an der Elbe kleinere Brötchen gebacken. Die Insolvenz vor gut zwei Jahren machte einen Neustart in der 3. Liga erforderlich. Seit wenigen Wochen darf sich der HSV wieder Zweitligist nennen. Der klangvollste Name sitzt bei den prominenten Gästen auf der Bank. Dort hat mit Torsten „Toto“ Jansen einer der Protagonisten des Wintermärchens von 2007 das Sagen. Aus dem aktuellen Kader, der mit vielen talentierten Eigengewächsen bestückt ist, sticht Blazenko Lackovic heraus. Der Rückraumspieler trug bereits zwischen 2008 und 2014 das HSV-Trikot und bestritt fast 200 Länderspiele für Kroatien.

Die Handballanhänger im Solling dürfen sich auf das neue Gesicht des HSV freuen, der vielleicht schon bald wieder an die bereits etwas verblassten Erfolge aus glorreichen Zeiten anknüpfen kann.

In die Wege geleitet haben den Besuch der Hanseaten der aus Uslar stammende Markus Groß, der mittlerweile Teammanager des HSG ist und früher selbst für Schoningen/Uslar/Wiensen spielte, sowie der ehemalige HSG-Fachwart Carlo Dorn jun., der seit vielen Jahren in Hamburg lebt.

Der Eintritt am Freitag kostet zehn Euro. Ermäßigt sind zwei Euro weniger fällig. Damit ist man dann bei beiden Partien dabei. Gesonderte Karten für lediglich eine der Begegnungen werden nicht verkauft. (zys)

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