Im Interview spricht Christian Dümer über das erste Heimspiel der TG Münden II

„Karten neu gemischt“

Will alles für den ersten Sieg tun: Spielertrainer Christian Dümer (rechts). Foto: Brandenstein

Hann. Münden. Während die Erste Mannschaft der TG Münden noch bis zum 12. Dezember auf ihr erstes Saisonheimspiel warten muss, ist für die Zweite die nervtötende Aneinanderkettung von Spielen in fremden Hallen vorbei.

Ab kommendem Sonntag geht es wieder im normalen Wechsel weiter. Der Handball-Landesligist erwartet die HSG Schladen-Hornburg (So., 16 Uhr, Gymnasium) und hofft neben guter Zuschauer-Unterstützung auch auf den ersten Sieg. Vor der Heimpremiere sprachen wir mit Spielertrainer Christian Dümer.

Wie groß ist denn die Vorfreude auf das erste Spiel in eigener Halle?

Christian Dümer: Das hat sich in den letzten Wochen immer mehr gesteigert. Das habe ich bei unseren jüngsten Auswärtsspielen gemerkt. Wir freuen uns tierisch drauf. Jetzt werden die Karten neu gemischt!

Wie es in den ersten sieben Saisonspielen gelaufen ist, kann jeder ander Tabelle ablesen. Wie haben Sie diese Zeit empfunden?

Dümer: Es ist natürlich schwer, die Motivation zu erhalten. Normalerweise kann man sich nach Auswärtsniederlagen in der eigenen Halle auch wieder aufbauen. Das war bisher nicht möglich. Einen solchen Saisonstart wünsche ich eigentlich keinem.

Bis Ende des Jahres geht es für Ihre Mannschaft im Wechsel mit Heim- und Auswärtsspielen weiter. Nach der Spielpause stehen ab dem 24. Januar sieben Heimspiele in Folge auf dem Plan. Heißt das, dass jetzt alles viel, viel leichter für das Team wird?

Dümer: Man darf nicht glauben, dass jetzt die Punkte fast von selbst kommen. Auch Heimspiele gewinnen sich nicht von allein. Aber wir wollen uns jetzt endlich freispielen. Ziel am Sonntag ist der erste Saisonsieg.

Gegner Schladen ist Viertletzter und hat 5:9 Punkte. Das könnte also gleich ein ziemlich wichtiges Spiel werden. Zumal in der Vorwoche der mögliche erste Sieg noch aus der Hand gegeben wurde.

Dümer: Sie sind uns jedenfalls zwei Siege voraus und belegen einen Platz, der in der Endabrechnung sicherlich den Klassenerhalt bringen würde. In den letzten Jahren gab es in der Landesliga meistens drei Absteiger. Bei unserem Unentschieden gegen Zweidorf hat es sich direkt nach dem Spiel zwar eher nach einer Niederlage angefühlt, die gezeigte Leistung baut uns aber auf. Das war unsere beste Saisonleistung.

Wie sieht es personell für Sonntag aus?

Dümer: Positiv ist, dass Dennis Senger nach seiner Verletzung wieder an Bord ist. Aus der Ersten könnte vielleicht auch jemand aushelfen. Auf jeden Fall habe ich jetzt wieder einen größeren Kader zur Verfügung.

Von Manuel Brandenstein

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