Handball-Landesliga: Northeim prüft Zweidorf/B.

Northeimer HC-Reserve bei Spitzenreiter Zweidorf/Bortfeld

Uwe Falkenhain

Northeim. Alle heimischen Landesligateams sind am Wochenende in fremden Hallen unterwegs. Die vermeintlich schwerste Aufgabe wartet auf die Northeimer Männer bei Spitzenreiter Zweidorf.

Landesliga Männer

HSG Nord Edemissen - MTV Moringen (So. 17.30 Uhr). In der Vorsaison holte der MTV nur einen Zähler aus den Duellen mit Edemissen und kassierte 75 Treffer. „Dabei hat unsere Deckung nicht gut ausgesehen. Aber wir sind deutlich stabiler geworden“, erklärt Uwe Falkenhain, der mit seinem Team den dritten Auswärtssieg in Folge anpeilt. Sorgen bereiten dem Coach allerdings die acht verletzten oder kranken Akteure. Dienstag war nur eingeschränktes Training möglich. „Ich hoffe aber, dass sich das Lazarett lichtet und wir eine spielfähige Mannschaft aufbieten können.“ Fehlen werden definitiv Robin Goldmann (Beruf), Semah Selmi (Knie) und Niklas Nowakewitz (Urlaub).

VfL Lehre - HSG Schoningen/U./W. (So. 17 Uhr). Die Auswärtsspiele der Sollinger waren in der vergangenen Serie nur ein Mal von Erfolg gekrönt. „Diesen Trend müssen wir ändern“, fordert Trainer Wolfgang Scharberth. „Ich erwarte deshalb von meiner Mannschaft die Konzentration und den gleichen Einsatz wie beim letzten Heimspiel. Dann können wir Lehre ärgern.“

SG Zweidorf/Bortfeld - Northeimer HC II (So. 17 Uhr). Für André Kühn sind die Rollen klar verteilt. Nach Ansicht des Northeimer Spielertrainers gehen die Gastgeber als klare Favoriten in die Partie. „Aber wir werden keine Kaffeefahrt daraus machen und alles dafür geben, um weiter Punkte zu sammeln. Dazu brauchen wir eine Topleistung, die wir in den ersten beiden Spielen noch nicht abgerufen haben.“

Landesliga Frauen

VfL Lehre - HSG Rhumetal (So. 15 Uhr). Mit Lehre wartet auf die HSG ein erfahrener und körperlich starker Widersacher. Dennoch wollen die Gäste nach zwei Auftaktsiegen nachlegen. „Wir müssen eine kompakte Abwehr aufbieten und schnell umschalten. Der VfL hat Probleme, wenn er 60 Minuten Tempo gehen muss. Dann haben wir gute Chancen, unser Punktekonto weiter aufzustocken“, glaubt Sascha Friedrichs. Kopfzerbrechen bereitet dem Coach die angespannte Personalsituation. Isabell Jünemann weilt noch im Urlaub. Hinter dem Einsatz von Anika Gräber steht ein Fragezeichen. Anja Heise, Rosi Adamek und Johanna Diedrich plagen sich mit Erkältungen herum.

SG Zweidorf/Bortfeld - Northeimer HC II (So. 15 Uhr). Northeim kann erneut nicht mit dem vollen Kader auflaufen. Arbeits- und urlaubsbedingt müssen mehrere Spielerinnen passen. „Wir müssen die guten Angriffsaktionen vom Spiel in Braunschweig mitnehmen und stabiler in der Deckung stehen, um dann leichte Tore über die erste und zweite Welle zu erzielen“, so die Marschroute von Katja Klein. Die Trainerin des NHC fordert zudem ein aufmerksames Rückzugsverhalten ihrer Schützlinge, um das Tempospiel des Kontrahenten zu unterbinden. (zys) 

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