Heimspiele für die beiden heimischen Frauen-Teams

Northeim II empfängt Moringen - Erstes Derby in der Landesliga

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In die Zange genommen: Die Northeimerin Franziska Schmidt wird von zwei Gegenspielerinnen gebremst. Am Samstag geht’s gegen Edemissen. 

Northeim. In der Handball-Landesliga steigt Samstag das erste Derby zwischen Northeim II und Moringen. Bei den Frauen empfängt Rhumetal Titelkandidat Dransfeld.

Männer

Northeimer HC II - MTV Moringen (Sa. 20 Uhr, Schuhwall). Die Nachbarn zählten zu den Verlierern des ersten Spieltages. „Wenn wir den Anschluss nicht schon früh verlieren wollen, sind wir zum Siegen verdammt“, weiß Moringens Trainer Peter Vollbrecht um den Druck. Er rechnet mit einem kampfbetonten Duell und hofft trotz einiger angeschlagener Akteure auf eine Trotzreaktion und eine bessere Trefferquote. „Die war zwischenzeitlich gegen Warberg erschreckend schlecht.“

In der Außenseiterrolle sieht Jan Kühn sein Team. Mit Jan-Henrik Schmidt und Niklas Wittwer fehlen wichtige Stützen. Vom Startpatzer des MTV lässt er sich nicht blenden. „Moringen hat mehr Qualität und Breite im Kader. Sie gehören zum engeren Favoritenkreis in Sachen Aufstieg.“

Dennoch will der NHC beherzt agieren und seine Heimstärke nutzen. Für Northeims Coach wäre der Derbysieg ein tolles Geburtstagsgeschenk. „Wenn wir unsere PS auf das Spielfeld bekommen, wird es auch für Moringen schwer.“

HSG Rhumetal II - SG Spanbeck/Billingshausen (So. 13 Uhr, Burgberg). „Gewinnen wird die Mannschaft, die den Kampf besser annimmt“, sagt HSG-Coach Julian Hogreve. Spanbeck war in den letzten Jahren immer unter den Top Fünf. Daher müsse man von Beginn an hellwach sein. „Wir sind motiviert und wollen eine bessere Leistung bringen als beim Auftakt in Vorsfelde. Dabei baue man auch auf die Unterstützung von den Rängen. Fehlen wird wohl Miguel Proschwitz (Urlaub).

Eintracht Braunschweig III - HSG Schoningen/U./W. (Sa. 17 Uhr). Auch am zweiten Spieltag reisen die Sollinger in die Löwenstadt. Dort steht erneut nur ein Minikader zur Verfügung, der aus der Reserve aufgefüllt wird. „Wenn es uns gelingt, die Kräfte richtig einzuteilen und unsere technischen Fehler zu minimieren, werden wir unsere Chance bekommen“, erklärt HSG-Betreuer Wolfgang Scharberth.

Frauen

HSG Rhumetal - SC Dransfeld (So. 15 Uhr, Burgberg). „Für mich ist Dransfeld einer der Topfavoriten auf den Titel“, sagt Trainer Sascha Friedrichs. Schließlich tummeln sich im runderneuerten Kader der Gäste nicht weniger als acht Spielerinnen, die bereits in der Oberliga oder höher aktiv waren. Umso überraschender kam die Auftaktniederlage gegen Northeim II. Respekt hat Friedrichs vor allem vor Isabel Marienfeld und Kristin Bäcker. Fehlen werden am Sonntag Katrin Borchers und Marie Behrens. Offen ist der Einsatz von Laura Nolte.

Northeimer HC II - HSG Nord Edemissen(Sa. 18 Uhr, Schuhwall). „Alle Spielerinnen sind fit und motiviert“, sieht Rainer Pischke der Heimpremiere optimistisch entgegen. „Wir müssen die Abwehrleistung aus Dransfeld mitnehmen und Edemissens Rückraum früh angreifen.“ Northeims Coach hofft, dass die Abstimmung zwischen Torfrau und Deckung gegen den Vizemeister wieder passt, um gut in die erste und zweite Welle zu kommen. (zys)

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