Northeim II verkauft sich teuer

Geismar. In der Fremde tut sich die Reserve des Northeimer HC in der Handball-Landesliga der Männer weiter schwer. Beim MTV Geismar musste man sich Samstag mit 18:22 (7:12) geschlagen geben.

Trotz der fehlenden Ausbeute war Marc-Oliver Wode, der kurzfristig für den verhinderten Christian Kühne eingesprungen war, mit der Vorstellung zufrieden. „Wir sind sehr geschlossen aufgetreten, haben sehr diszipliniert und mit viel Teamgeist gespielt“, lobte der Interimscoach. Ihm standen nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Lennard Krämer nur sieben Feldspieler zur Verfügung.

Trotz dieser ungünstigen Vorzeichen boten die Northeimer den bekanntermaßen heimstarken MTV-Männern lange Paroli. Ärgerlich war, dass die Gäste kurz vor der Pause innerhalb von nur 30 Sekunden gleich drei Zeitstrafen kassierten. Die waren nicht ganz unumstritten. Das störte Geismar aber wenig. Das nutzte die Überzahl, um sich einen ansehnlichen Halbzeitvorsprung zu erspielen.

Der NHC verkaufte sich auch im zweiten Abschnitt teuer. Das Tempo wurde geschickt verschleppt. In der Rückwärtsbewegung war das Team sehr aufmerksam. So kam der Kontrahent nur selten zu seinem gefürchteten Umkehrspiel. In der Endphase suchte Northeim sein Heil in einer offenen Deckung, blieb aber glücklos. „Mit einem größeren Kader wäre mehr möglich gewesen“, konstatierte Wode.

NHC: Kliemand, Lindemann - Aman 3, Schmalstieg, Bode, Gerngroß 2, Effler 4, Friedrichs 6/1, Hertmann 3. (zys)

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