Schoningen/Uslar/Wiensen spielt zwei Mal innerhalb von 24 Stunden

Plesse-Hardenberg II will Spitzenreiter Elm stürzen

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Dreikampf: Plesse-Hardenbergs Morton Bolle (am Ball) muss sich mit seinem Team bei Spitzenreiter HG Elm auf hartnäckigen Widerstand einstellen.

Northeim – In der Handball-Landesliga der Männer steht das Spitzenspiel zwischen der HG Elm und Plesse-Hardenbergs Reserve im Blickpunkt. Die Solling-Sieben muss gleich zwei Spiele binnen 24 Stunden bestreiten.

Männer

MTV Braunschweig III - HSG Schoningen/Uslar/Wiensen (Fr. 20 Uhr). Geht es nach Jürgen Kloth, wollen die Sollinger in der Löwenstadt die nächsten Punkte auf der Habenseite verbuchen. „Allerdings muss dazu bei uns alles passen“, dämpft der HSG-Coach zu hohe Erwartungen, der die Favoritenrolle beim Gegner sieht. „Nur wenn wir zu unserem Spiel finden und die Torchancen konsequent nutzen, kann etwas gehen. Aber auch nur dann.“

HSG Schoningen/Uslar/Wiensen - VfL Lehre (Sa. 19.30 Uhr, Uslar). Nur einen Tag nach der Partie in Braunschweig muss die HSG erneut ran. Die makellose Bilanz in eigener Halle soll ausgebaut werden. „Aber der VfL ist ein sehr unbequemer Gegner“, weiß Coach Jürgen Kloth. „Wir werden eine starke Leistung bringen müssen, um auch nach dem siebten Heimspiel als Sieger vom Feld zu gehen. Kleinere Nachlässigkeiten, wie sie uns in der ersten Halbzeit im Spiel gegen Edemissen passiert sind, werden von Lehre gnadenlos bestraft.“ Manager Wilfried Fischer baut gegen den Tabellenzehnten auf den speziellen Teamgeist, den die Solling-Sieben in der laufenden Spielzeit bisher ausgezeichnet hat.

HG Elm - HSG Plesse-Hardenberg II (Sa. 17 Uhr). In der „Roten Hölle“ von Schöppenstedt, wie die dortige Sporthalle genannt wird, könnte das Burgenteam den Kontrahenten als Tabellenführer ablösen. Bisher musste sich Elm lediglich Rhumetal II und Lehre beugen. Zuletzt gab es aber nur einen knappen Sieg bei Schlusslicht Bad Harzburg. „Um bei Elm zu bestehen, brauchen wir eine stabile Abwehr. Unsere aktuelle Verfassung gibt uns das nötige Selbstvertrauen“, sagt Plesse-Akteur Philipp Wolf zuversichtlich. Seine HSG ist seit vier Spielen ungeschlagen und hat auch auswärts überzeugt. „Wir sind hoch motiviert und wollen unsere Siegesserie fortsetzen, um die beiden wichtigen Punkte mit nach Hause zu nehmen.“

SG Zweidorf/Bortfeld - Northeimer HC II (Sa. 18.30 Uhr). Kai Strupeit rechnet mit einem schweren Gang und erwartet einen unangenehmen Gegner. „Wir müssen vorn geduldig spielen und in der Abwehr körperlich dagegen halten“, fordert Northeims Trainer. Seine Mannschaft möchte unbedingt zwei Punkte holen, um mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause zu gehen.

Fehlen werden beim Auftritt beim aktuellen Tabellenzweiten Julius Zech (privat verhindert) und der noch verletzte Timo Effler. „Bei Timo hoffen wir, dass er im neuen Jahr wieder ins Training einsteigen kann“, sehnt Strupeit die Rückkehr seines Torjägers herbei.

HSG Nord Edemissen - HSG Rhumetal II (Sa. 18.30 Uhr). Im Rhumetal sehnt man die Weihnachtspause herbei. Vor dem letzten Spiel des Jahres sind die Personalsorgen aufgrund der Langzeitverletzten weiterhin groß. Magnus Gebhardt ist privat verhindert, Julian Hogreve im Urlaub. „Wir wollen uns achtbar aus der Affäre ziehen. Schön wäre ein positives Ergebnis zum Jahresabschluss“, sagt Rhumetals Spielertrainer. Das Coaching beim Tabellenneunten übernimmt für ihn Patrick Ronnenberg.  zys

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