Handball: Das Burgenteam muss in Uslar ran

Pokal-Derby steigt im Solling

Volle Kraft voraus: Will die Solling-HSG gegen Oberligist Plesse bestehen, muss das so aussehen wie hier bei Simon Herwig im Punktspiel gegen Groß Lafferde. Archivfoto: zje

Uslar / Nörten. In der zweiten Runde des Pokalwettbewerbes des Handball-Verbandes Niedersachsen gibt es bei den Männern ein direktes Aufeinandertreffen der beiden verbliebenen heimischen Vertretungen. Am Samstag stehen sich in Uslar Landesligist HSG Schoningen/Uslar/Wiensen und die Oberligasieben der HSG Plesse-Hardenberg gegenüber. Los geht’s um 19.30 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums.

„Wir gehen natürlich als Außenseiter in diese Begegnung“, beschreibt Wolfgang Scharberth die Ausgangslage vor dem Kräftemessen mit dem zwei Klassen höher angesiedelten Kontrahenten. Aber der Reiz des Wettbewerbes liege ja auch darin, dass eben diese Außenseiter auch mal gewinnen. Die Sollinger sind in jedem Fall hoch motiviert und fiebern dem Anpfiff entgegen. „Ich hoffe, dass wir möglichst lange mithalten können. Mit der Unterstützung der Zuschauer sollte dann vielleicht eine Überraschung möglich sein“, setzt der Trainer auch auf den Heimvorteil.

Gästecoach Dietmar Böning-Grebe sieht seine Jungs in der Pflicht - und das nicht nur wegen der Favoritenrolle, sondern auch gegenüber den Handballfans. „Wir nehmen das Spiel und den Gegner ernst. Alles andere wäre unsportlich. Wir kommen mit der 1. Mannschaft. Wir wollen uns vernünftig präsentieren und ich will guten Handball sehen.“

Dazu soll mit Ausnahme der Langzeitverletzten und des Urlaubers Christian Brand die volle Kapelle des Burgenteams beitragen. Zusätzlich wird Mittelmann Felix Funke aus der Reserve Gelegenheit bekommen, in die Mannschaft reinzuschnuppern. Böning-Grebe sieht das Pokalmatch auch als Gelegenheit, im Rhythmus zu bleiben. „Wir wollen Tempo vorlegen, vorn einige Varianten ausprobieren und versuchen, uns in der Deckung mit defensiveren Formationen weiterzuentwickeln.“

Die treuen Anhänger im Solling dürfen sich auf einen interessanten Handballabend freuen. Und wenn es den Gastgebern gelingt, an die Leistungen aus der Liga anzuknüpfen, könnte auch der Spannungsfaktor eine Rolle spielen. (zys)

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