Handball-Landesliga Männer: HSG feiert Titel mit 35:34-Sieg über Braunschweig II

Rhumetal am Ziel der Wünsche

Spielertrainer Arne Leunig (Mitte) lässt Niklas Hermann Siegersekt zukommen. drei Fotos: Barbeln

Katlenburg. Es ist vollbracht! Die Männer der HSG Rhumetal machten am Sonntag mit einem 35:34 (17:19) über MTV Braunschweig II den Titelgewinn in der Handball-Landesliga perfekt.

Davor lag aber ein hartes Stück Arbeit. Die Gäste waren nicht gewillt, nur schmückendes Beiwerk bei der Meisterkür zu bilden. Maximilian Paul und Michael Blohm brachten ihre Truppe mit sehenswerten Würfen zunächst mehrfach in Führung. Die hätte bei zwei vergebenen Strafwürfen sogar noch höher ausfallen können. Das verhinderte auch Benny Jentsch. Der Rückraumspieler war in der Anfangsviertelstunde (9:9) auffälligster HSG-Akteur.

Mit einer Auszeit versuchte Rhumetals Coach Arne Leunig dann das bis dahin ausgeglichene Geschehen in die gewünschte Richtung zu lenken. Dazu kam ein Torwartwechsel von Jan Gerke zu Daniel Voß. Beides fruchtete aber nicht. Die Abwehr bekam weiter kaum Zugriff. Flüssiges Kombinationsspiel blieb Mangelware. Der MTV zog auf 17:14 (26.) davon. Vor allem Niklas Hermann hielt Rhumetal bis zur Pause im Spiel.

Gleich nach Wiederbeginn schienen die Rhumetaler endgültig auf Meisterkurs zu steuern. Nach dem zweiten gehaltenen Siebenmeter von Jan Gerke und drei Doppelpacks von Schlüter, Leunig und Jentsch lag die HSG plötzlich mit 23:20 vorn. Doch die Gäste konterten mit einem 3:0-Lauf und gingen sogar wieder mit 26:24 (43.) nach vorn.

Richtig eng wurde es beim 27:29 (48.) und doppelter Unterzahl. Die Braunschweiger nutzten die Gunst der Minute, um sich auf 32:28 abzusetzen. „Aufwachen“ rief man den HSG-Akteuren nun von der Tribüne zu. Mit Erfolg! Mit vier Treffern in Serie glich die Heimsieben aus.

60 Sekunden waren noch zu spielen, als Niklas Hermann Domenik Zimmermann mustergültig in Szene setzte. Der Rechtsaußen netzte zum 35:34 ein. Mit dem Schlusspfiff bekamen die Gäste einen Freiwurf zugesprochen. Den fing Niklas Hermann im Abwehrblock und gab damit das Startzeichen für die Feierlichkeiten. Endlich durfte gejubelt werden. Auf dem Parkett tanzten die Akteure. Die Zuschauer applaudierten stehend. Der verdiente Lohn für eine schon jetzt außergewöhnliche Saisonleistung der HSG.

HSG: Gerke, Voß - Jentsch 10/5, Leunig 5, Scheidemann, Strohschneider 2, Sochert 1, Wittwer, Schlüter 4, Hesse, Zimmermann 4/1, Mittelstädt, Hermann 9/1, Engelberg. (zys)

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