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Die HSG Schoningen/Uslar/Wiensen geht mit Personalsorgen ins Derby beim Northeimer HC II

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Derby: Schoningen/U./W., hier Alexander Laufer (am Ball) gegen die Moringer Philip Hilke (links) und Michel Skala, tritt Sonntag bei der Northeimer Reserve an. Der MTV ist am Samstag in Rosdorf gefordert.
Derby: Schoningen/U./W., hier Alexander Laufer (am Ball) gegen die Moringer Philip Hilke (links) und Michel Skala, tritt Sonntag bei der Northeimer Reserve an. Der MTV ist am Samstag in Rosdorf gefordert. Archi © Hubert Jelinek

In der Handball-Landesliga reisen die Männer aus dem Solling am Wochenende zur NHC-Reserve nach Northeim. Hohe Auswärtshürden haben Moringen (in Rosdorf) und Plesse II bei den Sportfreunden Söhre zu überwinden.

Northeim –Eher lösbar sollte die Aufgabe für Rhumetal im Heimspiel gegen Bad Harzburg sein.

Northeimer HC II - HSG Schoningen/Uslar/Wiensen (So. 14.30 Uhr, Schuhwall). Nimmt man die bisherigen Resultate als Maßstab, sollten die Gäste die Punkte mit in den Solling nehmen. Allerdings muss HSG-Trainer Jürgen Kloth gleich sechs Stammspieler ersetzen. Dafür kommen Akteure aus der 2. Mannschaft und A-Jugendliche zum Einsatz. „Wir hatten im Vorfeld der Begegnung um eine Verlegung gebeten. Northeim hat dies aber abgelehnt“, berichtet Wilfried Fischer. Der Manager rechnet mit einem ganz schweren Spiel und sieht sein Team nun in der Außenseiterrolle. „Im Training wurde daran gearbeitet, die Abläufe im Rückraum neu zu justieren. Abwehr und Torhüter brauchen schon einen Sahnetag.“ In der abgelaufenen Spielzeit setzte sich die Kloth-Crew in beiden direkten Duellen durch.

MTV Rodorf - MTV Moringen (Sa. 18 Uhr). Nicht ganz unerwartet haben die Gastgeber nach fünf Spielen Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Der Verbandsliga-Absteiger wusste bei den bisherigen Auftritten durchaus zu überzeugen. Beispielsweise das Remis gegen Söhre ist ein starkes Resultat. Eher enttäuschend aus Sicht der Rosdorfer dürfte der Punktverlust bei Plesses Reserve gewesen sein. In jedem Fall geht der Neuling aus Moringen als Außenseiter in die Partie. Nach gutem Saisonstart musste die Truppe von Alexander Weißke zuletzt drei Niederlagen in Serie einstecken.

HSG Rhumetal - HSG Bad Harzburg/Vienenburg (So. 17 Uhr, Burgberghalle). Auf dem Papier sind die Rollen klar verteilt. Die Gäste reisen als Vorletzter an. Das bisher einzige Erfolgserlebnis feierten die Harzer im Heimspiel gegen Northeims Reserve. Dagegen haben sich die Gastgeber erst einmal in der Spitzengruppe der Liga festgesetzt. „Wir sind am Sonntag Favorit. Das wollen und müssen wir auch zeigen“, macht Rhumetals Trainer Kai Kühn die Ausgangslage deutlich. „Wenn wir einfach unser Spiel spielen, eine gute Deckung stellen und schnell umschalten, sollten wir das Spiel gewinnen.“ Der breite Kader der Gastgeber ist dabei aktuell ein großes Plus, auch wenn man noch nicht in Bestbesetzung auflaufen konnte.

Sportfreunde Söhre II - HSG Plesse-Hardenberg II (So. 17 Uhr). Das Burgenteam reist zu einem der absoluten Topfavoriten auf den Aufstieg. Der Tabellendritte des Vorjahres hat sich selbst das Saisonziel Aufstieg gesetzt und verfügt über eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. In eigener Halle sind die Sportfreunde noch ungeschlagen und fuhren zumeist recht deutliche Siege ein. Die Favoritenrolle gebührt danach eindeutig den Gastgebern.

Die HSG-Männer können nach drei Zählern aus den zwei Partien des vergangenen Wochenendes etwas befreiter aufspielen. „Es gilt, die Abläufe in Abwehr und Angriff weiter zu verfestigen und das Tempospiel aus eigenen Ballgewinnen zu forcieren“, fordert Trainer Christian Brand. „Wir werden alles in die Waagschale werfen, um es dem Favoriten so schwer wie möglich zu machen.“ Mit welcher Besetzung man antritt, entscheidet sich kurzfristig und ist auch von der Entwicklung der Personalsituation bei der 1. Mannschaft abhängig.  (Andreas Schridde)

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