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Schweres Auswärtsspiel für die HSG Schoningen/Uslar/Wiensen

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Die Northeimerinnen Chantal Meyer (rechts) und Denise Bergmann (hier gegen Schedetal) mussten sich am Donnerstag gegen Dransfeld geschlagen geben. Archivfoto: Hubert Jelinek
Die Northeimerinnen Chantal Meyer (rechts) und Denise Bergmann (hier gegen Schedetal) mussten sich am Donnerstag gegen Dransfeld geschlagen geben. © Hubert Jelinek

In der Handball-Landesliga der Männer reist die HSG Schoningen/Uslar/Wiensen zum Verfolgerduell bei den Sportfreunden aus Söhre. Northeims Frauen haben die SG Börde zu Gast.

Männer

Northeimer HC II - MTV Groß Lafferde II (Sa. 19 Uhr). Northeims Reserve ist denkbar schlecht in das Handballjahr gestartet. Gegen die Spitzenteams aus Söhre und Himmelsthür setzte es deutliche Niederlagen. „Aber das Spiel gegen Himmelsthür ist schon abgehakt“, erklärt Trainer André Kühn. „Gegen Lafferde ist etwas drin. Wir wollen zwei Punkte holen, um uns nach unten ein wenig Abstand zu verschaffen. Wenn jeder Einzelne noch ein wenig mehr gibt, dann sollte es auch klappen.“ Die Gäste nehmen mit einem ausgeglichenen Punktekonto derzeit den fünften Platz ein. Das Hinspiel entschied der MTV mit 32:22 für sich.

Sportfreunde Söhre II - HSG Schoningen/Uslar/Wiensen (So. 14.30 Uhr). Die Handballer aus dem Solling können mit der jüngsten Punkteausbeute durchaus zufrieden sein. Drei Siege wurden in den letzten drei Spielen eingefahren. Damit ist die HSG nach Minuspunkten derzeit der hartnäckigste Verfolger des Tabellenführers aus Himmelsthür. Diese Ausgangsposition gilt es nun gegen den Mitkonkurrenten Söhre zu verteidigen. „Wir wissen um die Bedeutung der kommenden Spiele. Das gilt auch für die Sportfreunde. Es ist mit einer kämpferischen Begegnung zu rechnen“, sagt Wilfried Fischer. „Söhre wird alles daran setzen, uns das Leben so schwer wie möglich zu machen.“ Auf den Umstand, dass am Sonntag mit Kleber gespielt wird, hat Trainer Jürgen Kloth seine Schützlinge eingestellt. „Wir haben aus den letzten Wochen viel mitgenommen. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe. Es treffen zwei Mannschaften aufeinander, die wirklich eine großartige Saison gespielt haben. Da wird die Tagesform entscheiden“, sagt der HSG-Manager.

HSG Plesse-Hardenberg II - HSG Osterode II (So. 17 Uhr, Bovenden). Nach einem spielfreien Wochenende greift das Burgenteam wieder in das Geschehen ein. „Da wir noch viele Spiele nachzuholen haben und ich nicht weiß, wie sich die personelle Situation entwickelt, wollen wir möglichst schnell Punkte sammeln, um nicht noch in den Abstiegskampf gezogen zu werden“, sagt Trainer Sascha Friedrichs. Osterode habe eine junge Mannschaft mit viel Potenzial, die dies aber nur selten abrufe. Mit welchem Aufgebot die HSG Sonntag aufläuft, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

Frauen

Northeimer HC II - SG Börde Handball (Sa. 17 Uhr, Schuhwall). Mit dem Tabellensechsten bekommt es die Northeimer Reserve zu tun. Dabei ist Wiedergutmachung angesagt. Denn das erste Aufeinandertreffen entschied die SG mit 33:13 für sich. „Es wird sehr schwer. Das ist das vierte Spiel in zwei Wochen. Davon waren viele sehr intensiv“, sagt Caro Rien, die sehr dankbar ist, dass Tanja Weitemeier bereits in den letzten Spielen mit auf der Bank gesessen hat und sie und das Team tatkräftig unterstützt. „Insgesamt ist ein deutlicher Aufwärtstrend zu sehen. Wir werden versuchen Punkte zu holen, auch wenn uns nur ein kleiner Kader zur Verfügung steht.“

Nachholspiel: Northeimer HC II - SC Dransfeld 21:29 (8:13). „Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen. Die Abwehr hat super gekämpft. Wir haben lange gut mitgehalten und hatten die Chance, zu punkten“, stellte Caro Rien nach der Partie vom Donnerstagabend fest. Ihre Schützlinge vergaben aber zu viele Großchancen, trafen häufig nur Pfosten und Latte. Die NHC-Trainerin hielt selbst zwei Siebenmeter und machte mit Julia Bergolte einen guten Job im Tor. Erst in den letzten Minuten schraubte Dransfeld das Ergebnis mit drei Toren noch in die Höhe. (Andreas Schridde)

NHC: Rien, Bergolte - Chantal Meyer 2, Bornemann, Hansen, Thiele 10/6, Weißmann, Bergmann 3, Brinkmann, P. Meyer 1, M. Sommer 3, Ernst 2.

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