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Der MTV Moringen tritt am Samstag zum Derby bei der HSG Plesse-Hardenberg II in Bovenden an

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In dieser Szene hatte Plesses Abwehr in Katlenburg den Rhumetaler Michael Dewald aus den Augen verloren. So etwas soll Samstag daheim gegen Moringen nicht passieren. Dewald und Co empfangen Sonntag die HG Elm.
In dieser Szene hatte Plesses Abwehr in Katlenburg den Rhumetaler Michael Dewald aus den Augen verloren. So etwas soll Samstag daheim gegen Moringen nicht passieren. Dewald und Co empfangen Sonntag die HG Elm. © Stefan Barbeln

Das Jahr 2023 beginnt in der Handball-Landesliga der Männer mit einem Derby zwischen der HSG Plesse-Hardenberg II und dem MTV Moringen. Rhumetal möchte mit einem Heimsieg über Elm Spitzenreiter Söhre auf den Fersen bleiben. Die Solling-Sieben gastiert beim Schlusslicht aus Bad Harzburg. Die Reserve des Northeimer HC ist an diesem Wochenende spielfrei.

HSG Plesse-Hardenberg II - MTV Moringen (Sa. 17 Uhr, Bovenden). „Der MTV versucht, über die beiden schnellen Außen einfache Tore aus der ersten Welle zu generieren“, beschreibt Plesses Spielertrainer Christian Brand die Stärken der Gäste. „Das müssen wir unterbinden. Dazu brauchen wir eine gute Rückzugsphase.“ In der Abwehr müsse man hellwach sein und sich gegenseitig unterstützen. In der Vorwärtsbewegung sei Tempo über 60 Minuten und viel Tiefe gefragt, um einfache Tore zu machen. Die Anzahl der technischen Fehler gelte es zu minimieren.

Ein Trainingsspiel gegen Hofgeismar/Grebenstein entschied die HSG kürzlich mit 26:23 zu ihren Gunsten. „Wir sind also gut gerüstet und wollen gewinnen, um schnellstmöglich die 20 Punkte für den sicheren Klassenerhalt zu erreichen“, sagt Brand, der auf den kompletten Kader zurückgreifen kann.

HSG Rhumetal - HG Elm (So. 17 Uhr, Burgberg). Mit vier Siegen in Folge hatten sich die Rhumetaler Ende des vergangenen Jahres in die kurze Weihnachtspause verabschiedet. An die dort gezeigten Leistungen, insbesondere beim starken Auftritt im Verfolgerduell beim MTV Rosdorf, möchten die Schützlinge von Kai Kühn beim Start in das Jahr 2023 anknüpfen. „Wir dürfen zuhause nichts liegenlassen und wollen weiter Druck auf Söhre machen“, betont der HSG-Coach. Aktuell beträgt der Rückstand auf den noch immer ungeschlagenen Spitzenreiter drei Zähler. Man wolle mit aller Leidenschaft die nächsten beiden Heimspiele gewinnen. Nach dem Kräftemessen mit dem Tabellensechsten aus dem Landkreis Helmstedt steht eine Woche später das Derby gegen Northeims Reserve auf der Agenda. „Gegen Elm wollen wir weiter unser gutes Tempospiel aufziehen. Dazu benötigen wir den kompletten Kader.“ Spielpraxis dafür sammelten Rhumetals Handballer am vergangenen Wochenende beim Silvestercup in der Burgberghalle.

HSG Bad Harzburg/Vienenburg - HSG Schoningen/Uslar/Wiensen (Sa. 17.17 Uhr). Vor der fünfwöchigen Spielpause kassierten die Sollinger vier Niederlagen am Stück. „Wir sind jetzt nur noch vier Zähler von einem Abstiegsplatz entfernt. Deshalb ist das Duell mit Bad Harzburg extrem wichtig. Gegen den Tabellenletzten ist ein Sieg Pflicht“, schildert HSG-Schatzmeister Edgar Leifheit die Ausgangslage vor dem Re-Start. Erschwert werde das Vorhaben erneut durch den Ausfall einige Stammkräfte. Ein Dilemma, welches sich schon durch die gesamte Saison zieht. Dennoch gehen die HSG-Männer die nächste Aufgabe mit viel Optimismus an. „Wenn es gelingt, die Abwehrstabilität wieder zu erreichen und die Chancen im Angriff zu nutzen, sollte es mit einem Sieg klappen.“

(Andreas Schridde)

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