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Northeimer HC II tritt zum Derby bei der HSG Plesse-Hardenberg II an

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Szene aus dem Hinspiel: Plesses Nicolas Zimmer versucht sich durchzusetzen. Am Samstag steigt das Rückspiel in Bovenden. Archi
Szene aus dem Hinspiel: Plesses Nicolas Zimmer versucht sich durchzusetzen. Am Samstag steigt das Rückspiel in Bovenden. © Stefan Barbeln

In der Handball-Landesliga der Männer steigt in Bovenden das nächste Derby zwischen den Reserveteams aus Plesse und Northeim.

Northeim –Die Frauen des NHC II treten gegen Hildesheim letztmals in dieser Spielzeit vor heimischer Kulisse an.

Männer

HSG Schoningen/Uslar/Wiensen - MTV Groß Lafferde II (Sa. 19.30 Uhr, Uslar). Eigentlich verspricht ein Duell von Tabellennachbarn spannende 60 Minuten. Als Dritte liegen die Sollinger allerdings satte elf Zähler vor den Gästen. Die HSG, 30:27-Sieger im ersten Kräftemessen, läuft daher auch aufgrund des Heimvorteils als Favorit auf. Trainer Jürgen Kloth kann dabei wieder auf einige Rückkehrer bauen. „In Bad Harzburg mussten wir noch auf einige Akteure verzichten. Das wertet unseren couragierten Auftritt nochmals auf“, lobt Manager Wilfried Fischer die Leistung beim Auswärtssieg. Dort habe man vor allem in der zweiten Hälfte eine starke Abwehr gestellt. „Die Jungs waren aggressiv und haben gut ausgeholfen.“ Mit einer ähnlichen Vorstellung soll nun auch die MTV-Reserve in die Schranken gewiesen werden.

HSG Plesse-Hardenberg II – Northeimer HC II (Sa. 17 Uhr, Bovenden). „Ich weiß noch nicht, mit welcher Mannschaft wir antreten können“, hadert HSG-Trainer Sascha Friedrichs. Krankheit, Verletzungen, Festspielen in der Oberliga-Sieben und Terminkollisionen mit der A-Jugend dünnen seinen Kader nicht unerheblich aus. Unterstützung aus der im Anschluss auflaufenden 1. Mannschaft ist ausgeschlossen, da die Böning-Crew ebenfalls jeden Punkt benötigt. „Für uns gilt eigentlich: verlieren verboten“, mahnt Friedrichs. Im Erfolgsfall würden die Gäste am Burgenteam vorbeiziehen und die Abstiegszone gefährlich näher rücken. „Die Trainingsbeteiligung ist immer noch nicht besser geworden. Aber eigentlich sollte jeder den Ernst der Lage erkannt haben.“ Ernst auch deshalb, weil Spanbeck den Kreisrivalen im Nacken sitzt. Umso ärgerlicher, dass auch die Northeimer mit argen Personalproblemen zu kämpfen haben. „Wir reisen mit einem kleinen Aufgebot an“, berichtet Trainer André Kühn. „Wir sind Außenseiter. Es wird sehr schwer, den Erfolg aus dem Hinspiel zu wiederholen.“ Am Schuhwall hatte seine Crew noch mit 24:22 die Nase vorn.

Frauen

Northeimer HC II - DJK BW Hildesheim (So. 13 Uhr, Schuhwall). „In unserem letzten Heimspiel möchten wir noch einmal alles geben und den Zuschauern zeigen, was wir können“, verspricht Caro Rien einen engagierten Auftritt ihrer Schützlinge. Die NHC-Torhüterin und Trainerin bestreitet am Sonntag das letzte Heimspiel ihrer 28-jährigen Laufbahn. Nach dem Saisonfinale in Liebenburg wird sie die Handballschuhe an den berühmten Nagel hängen.

Das Hinspiel entschied Hildesheim am Ende deutlich 27:19 für sich. „Aber wir waren lange auf Augenhöhe. Mit etwas Glück, Engagement und viel Freude am Spiel ist vielleicht eine Überraschung möglich“, hofft Rien mit einem kompletten Kader auf ein Erfolgserlebnis. „Wir haben gut trainiert und sind bereit, alles zu geben.“   (Andreas Schridde)

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