Handball-Landesliga Frauen

Derby im Zeichen des Abstiegskampfs

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Northeim / Katlenburg. Am Samstag treffen - zum zweiten Mal in dieser Saison - die beiden heimischen Frauenteams in der Handball-Landesliga aufeinander. In der Schuhwallhalle stehen sich ab 17 Uhr der Northeimer HC II und die HSG Rhumetal gegenüber.

Der nachbarschaftliche Vergleich steht ganz im Zeichen des Abstiegskampfes. Derzeit muss sich die halbe Liga Sorgen um den Klassenverbleib machen. Ganze drei Zähler liegen zwischen den Rängen sechs und elf - und mittendrin die HSG und die NHC-Reserve.

Dort spielt Laura Herale nach ihrem Wechsel von der HSG Plesse-Hardenberg ihre zweite Saison und fühlt sich „in der richtig netten Truppe“ pudelwohl. Dem bisherigen Saisonverlauf verleiht sie das Prädikat „durchwachsen“ und trauert etwas dem guten Start nach. „Zum Glück haben wir uns jetzt wieder gefangen.“

Ihre eigene Leistung sieht die 21-Jährige Tagesform abhängig. An die acht Tore gegen Spitzenreiter Göttingen erinnert sie sich gern. Aber als die Mannschaft Probleme bekam, „lief es leider auch bei mir nicht rund.“ Der Ausgang am Samstag lasse sich nur schwer prognostizieren. Mut macht der Studentin aber, dass man in den letzten Partien eine gute Abwehr gespielt habe. „In einem Derby kann alles passieren. Man steht noch mehr unter Druck, ist nervöser als sonst und die Halle ist vielleicht auch etwas voller. Das wird spannend.“

Mit einem engen Spiel rechnet auch André Friedrichs. Rhumetals Coach stellt sich auf einen hoch motivierten Gegner ein. Zusätzliche Brisanz bringe das Wiedersehen mit Lena Kühne mit sich, die nun das NHC-Tor hütet. „Mal schauen, wer sich durchsetzt.

Nach dreijähriger Handballpause mischt bei den Gästen auch Lisa Hake wieder mit. Die gelernte Krankenschwester studiert nun, wurde bei der HSV Gillersheim/Berka groß und sammelte dort auch Oberliga-Erfahrung. „Sie ist technisch stark, spielt einen sehr guten Abwehrpart und fühlt sich wohl bei uns“, beschreibt Friedrichs seine Rückraumspielerin. Sie habe auch einen guten und harten Sprungwurf, „den sie leider viel zu selten zeigt.“ Seit geraumer Zeit plagen die 25-Jährige Verletzungsprobleme. Ihr Einsatz im Derby ist noch ungewiss.

Dass es nun um den Klassenerhalt geht, kommt auch für Friedrichs überraschend. „Jetzt ist es ein Vier-Punkte-Spiel. Dabei ist Northeim als Heimmannschaft für mich der Favorit.“ (zys)

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