Handball-Landesliga: Die Frauenteams aus dem Rhumetal und Northeim stehen unter Druck

Derbysieg für den Klassenerhalt

Zweikampf: Der Rhumetalerin Dorothea Engelking (am Ball) wird der Weg an den Kreis versperrt. Am Sonntag geht es gegen Northeims Reserve um wichtige Derbypunkte. Archivfoto: zhp

Northeim. Ganz im Zeichen des Abstiegskampfes steht am Wochenende das Derby in der Handball-Landesliga der Frauen zwischen Rhumetal und Northeim II. Bei den Männern gibt der Tabellenzweite Zweidorf/Bortfeld seine Visitenkarte in Moringen ab.

Landesliga FRAUEN

HSG Rhumetal - Northeimer HC II (So. 15 Uhr, Burgberghalle). Derzeit trennen die Teams zwei Plätze. Beide Seiten benötigen jeden Zähler, um nicht von der gleitenden Skala in den Abstiegsstrudel gerissen zu werden. Die Gäste wollen den Schwung und die kämpferische Einstellung des Sieges in Vorsfelde mit in die Nachbarschaft nehmen. „In der Tabelle ist alles sehr eng. Da ist jedes Spiel wichtig“, sagt Northeims Trainer Rainer Pischke. Da tut es gut, dass sich die personelle Situation etwas entspannt hat. „Wichtig ist, dass unser Mittelblock wieder gut steht, damit wir schnell auf Angriff umschalten können.“

Sein Gegenüber Sascha Friedrichs hofft, „dass wir im Derby wieder in die Spur kommen.“ Für den Kontrahenten findet er lobende Worte. Der sei endgültig in der Klasse angekommen und verfüge über ein gutes Umschaltspiel. „Deshalb müssen wir uns in der Abwehr steigern und das Rückzugsverhalten verbessern“, fordert Rhumetals Coach. Hinter den Einsätzen von Anika Gräber und Marie Behrens steht ein dickes Fragezeichen. Auch bei Alina und Johanna Diedrich könnte es knapp werden.

Landesliga MÄNNER

MTV Moringen - SG Zweidorf/B. (Sa. 18 Uhr, Burgbreite). Mit dezimiertem Kader verlor Moringen das Hinspiel 24:32. Nach drei schwachen Spielen will man nun aber das Ruder herumzureißen. „Vielleicht ist Zweidorf dafür genau der richtige Gegner“, spekuliert Clemens Warnecke. Mut machen Moringens Spielertrainer die Leistungen der jungen Akteure. „Sie übernehmen immer mehr Verantwortung. Das macht uns weniger ausrechenbar.“ Bis auf Alexander Kitke (Krankheit) und den verletzten Marcel Kollstedt ist der Kader komplett.

MTV Groß Lafferde - HSG Schoningen/U./W. (Sa. 18.30 Uhr). „Wir können unbeschwert aufspielen. Lafferde ist klarer Favorit“, gibt sich Wolfgang Scharberth vor dem Gastspiel beim Klassenprimus locker. Der besticht durch seine schnelle Spielweise. „Deshalb müssen wir unsere Fehlerquote gering halten.“ Der HSG-Trainer hofft, personell aus dem Vollen schöpfen zu können, „so dass wir den MTV vielleicht ein bisschen in Verlegenheit bringen können.“

SG Spanbeck/B. - Northeimer HC II (Sa. 16.30 Uhr). Die Heimstärke der Gastgeber wird dadurch potenziert, dass in Bovenden Kleber verboten ist. „Das sind nicht die besten Voraussetzungen“, sagt NHC-Spielertrainer André Kühn, dem zudem die Besetzung der Torhüterposition Kopfzerbrechen bereitet. Wer spielt, entscheidet sich erst kurzfristig. Trotz der Auswärtsschwäche seines Teams, möchte der NHC endlich in der Fremde punkten. „Spanbeck verkauft sich aktuell unter seinen Möglichkeiten. Mal schauen, ob da etwas zu holen ist.“ (zys)

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