Handball-Landesliga Frauen: Die HSG Rhumetal empfängt den Kreisrivalen am Sonntag zum Derby

Derzeit spricht vieles für den NHC

Lena

Katlenburg. Derbyzeit in der Handball-Landesliga der Frauen. Am Sonntag ab 15 Uhr steigt in der Katlenburger Burgberghalle das Nachbarschaftsderby zwischen der HSG Rhumetal und der zweiten Mannschaft des Northeimer HC.

Aktuell weist die Formkurve beider Teams unterschiedliche Tendenzen auf. Rhumetal findet sich nach vier sieglosen Auftritten in der Abstiegszone auf Rang zehn von zwölf Mannschaften wieder. Die Reserve des NHC dagegen zählt als Tabellendritter zu den ersten Verfolgern von Spitzenreiter HSG Göttingen.

Lenas Seitenwechsel

Vor der Saison die Fronten gewechselt hat Lena Kühne. „Das hatte in erster Linie organisatorische Gründe“, erklärt Northeims Torhüterin. „Vorher hat meine Familie in drei Vereinen gespielt. So ist vieles einfacher.“ Da kam der Anruf von NHC-Coach Rainer Pischke zur rechen Zeit.

Zur Unzeit kam dagegen der Bänderriss im Sprunggelenk, der Kühne ausgerechnet zu Beginn der Vorbereitung wochenlang außer Gefecht setzte. „Es war natürlich ein doofer Zeitpunkt. Ich bin manchmal noch etwas unsicher und noch nicht bei 100 Prozent. Aber es wird langsam wieder.“ Für das Derby rechnet die 30-Jährige mit einer engen Kiste. „Das war schon in der Vergangenheit immer so. Es ist für beide Seiten immer ein besonderes Spiel. Aber ich gehe davon aus, dass wir gewinnen.“

„Sehlis“ letzte Saison

Bereits etwas länger ist es her, dass Claudia Schwarz den umgekehrten Weg ging und aus der Kreisstadt ins Rhumetal wechselte. Im Jahr 2004 war es. „Aber das ist nun endgültig meine letzte Saison“, kündigt die unverwüstliche „Sehli“ an, die sich aktuell mit Achillessehnenproblemen herumplagt. „Irgendwann ist auch mal gut. Und wir haben einen großen Kader mit vielen jungen Spielerinnen.“

Der ist allerdings durch Ausfälle erheblich ausgedünnt. „Viele sind verletzt oder zumindest angeschlagen. Das erschwert die Aufgabe am Sonntag. Aber wir haben in Wittingen gut gespielt. Deshalb glaube ich, dass wir es schaffen.“ Beim Tabellenzweiten gab es jüngst ein 18:27.

Die Rückraumspielerin fiebert der Rückkehr nach Northeim entgegen. „Diese Spiele sind immer noch etwas Besonderes. Wir kennen uns gut. Es wird spannend.“

Spannender wohl als beim letzten Duell im HVN-Pokal Mitte September, als sich die Rhumetalerinnen in eigener Halle sicher mit 19:10 durchsetzten. (zys) Fotos:  zys

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