„Die zweite Halbzeit war eine Frechheit“

Lebenstedt. Die HSG Rhumetal hat am Sonntagnachmittag in der Handball-Landesliga der Frauen einen eigentlich schon sicher geglaubten Auswärtssieg noch leichtfertig aus der Hand gegeben. Die Gäste führten zur Halbzeit mit 14:9 bei der TGJ Salzgitter, mussten sich nach 60 Minuten aber noch mit 19:21 geschlagen geben.

Entsprechend sauer war Trainer André Friedrichs nach der Partie. „Wir haben das Handballspielen im zweiten Durchgang quasi eingestellt. Was die zweiten 30 Minuten angeht, muss ich meiner Mannschaft das Landesligaformat absprechen. Das war eine absolute Frechheit!“

Dabei hatte alles so gut begonnen. Nach dem 4:0 für die Rhumetalerinnen ging es über 10:5 und 13:6 mit einem 14:9-Vorsprung in die Kabine. „Das war richtig gut. Die Abwehr hat gut gestanden“, lobte Friedrichs den ersten Teil des Spiels. Und vorerst ging es auch gut weiter. Bis zum 18:12 war die HSG-Welt in Ordnung. Doch danach lief so gut wie nichts mehr. Salzgitter glich zum 18:18 aus und drehte die Begegnung in den Schlussminuten dann noch komplett. Die TGJ siegte 21:19.

Friedrichs: „So eine Führung darf man einfach nicht mehr abgeben.“

HSG: Kieslich, Uhl - Dix 6, Schwarz, Spillner 2, Eichenberger 1, Spangenberg 3, Rentzsch, Deppe 4, Pieleck 1, Thiele, Rode, Böning, Heise. (mwa)

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