Überraschender Abgang

Dransfelder SC und Trainer Flechtner gehen getrennte Wege

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Nicht mehr DSC-Trainer: Sebastian Flechtner.

Mitten in der Sommerpause wechselt Frauenhandball-Landesligist Dransfelder SC den Trainer: Sebastian Flechtner und der DSC haben sich getrennt.

Über die Gründe ließen sich beide Seiten nicht groß aus, es gab nur Andeutungen. Vorerst hat Flechtners Vorgänger, Andreas Dallügge, den Job auf der Trainerbank wieder übernommen. Er hatte den DSC vor vier Jahren zum ersten Mal überhaupt in die Landesliga geführt.

Flechtner hatte zwei Jahre lang den Trainerposten beim DSC inne. Nach dem guten vierten Platz in der Endabrechnung der abgelaufenen Saison konnte man damit rechnen, dass der ehrgeizige Coach künftig ganz oben mitspielen wollte. Doch nun die überraschende Trennung. DSC-Geschäftsführer Friedel Rehkop sagte auf Nachfrage: „Es gab unterschiedliche Auffassungen in der sportlichen Ausrichtung des Vereins. Dass ein Trainer ehrgeizig ist, ist zwar sehr löblich, aber wir verstehen uns als Breitensportverein.“ Flechtner selbst äußerte sich nicht.

Als Trainer fungiert nun – wie er selbst sagt ’kommissarisch‘ – Andreas Dallügge (47). Er gibt sich zurückhaltend: „Ich werde erst mal mit der Mannschaft sprechen und fragen, wie sie das ganze sieht.“ Er werde versuchen, noch einen anderen Trainer für den DSC zu finden; auch wenn das aufgrund der fortgeschrittenen Zeit sehr schwierig werde.

Gute Ansätze bei Testspiel

Dallügge betreute das Team schon am vergangenen Wochenende und er sah in Testspielen gute Ansätze. Gegen den Oberligisten HSG Plesse/Hardenberg musste sich der DSC nur knapp mit 29:30 geschlagen geben. Am Sonntag konnte der DSC einen klaren 34:22Sieg gegen Rhumetal II einfahren. Weitere Testspiele folgen.

„Unsere Neuzugänge haben sich sehr gut in das Mannschaftsgefüge eingepasst. Es gibt aber noch viel zu tun, und bis zum Saisonstart haben wir noch Arbeit vor uns. Angesichts der Querelen im Moment, müssen wir uns bemühen, wieder Ruhe reinzubekommen“, so Dallügge.

Das erste Pflichtspiel steht voraussichtlich am 31. August auf dem Plan: Im HVN-Pokal, der diesmal freiwillig ist, geht es zu Hause gegen die HSG Liebenburg-Salzgitter. Das erste Meisterschaftsspiel wird auf Wunsch der Frauen aus Braunschweig verlegt. Der DSC startet daher erst am 15. September (Sonntag, 15 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den Regionsoberliga-Meister und Aufsteiger aus Vorsfelde in die fünfte. Landesligasaison.  zrp/mbr

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