Volkmarshäuserinnen erwarten Northeim

Dransfelder SC will es auch ohne Kaufmann schaffen

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Kurbelt beim DSC das Spiel an: Victoria Heinzen kommt auf der Mitte zum Einsatz. 

Volkmarshausen/Dransfeld – In der Frauenhandball-Landesliga hofft der SV Schedetal Volkmarshausen gegen die Northeimer Zweite auf die ersten Punkte. Der Dransfelder SC dürfte nach seiner berauschenden Leistung gegen Vorsfelde nun gegen den MTV Braunschweig zumindest etwas mehr gefordert werden.

SV Schedetal Volkmarshausen – Northeimer HC II (Sa., 18 Uhr, Gimte). Nach dem verpatzen Saisonstart soll für die Koltscynski-Sieben nun der erste Sieg herausspringen. Da Northeim II noch kein Spiel bestritten hat, ist die Mannschaft schwer einzuschätzen. Auf der Kommandobrücke beim HC ist ein Wechsel vollzogen worden. Der langjährige Trainer Reiner Pischke übergab den Staffelstab an Uwe Kurzawa. SVS-Trainer Lars Koltscynski hat die Fehler bei der Niederlage gegen den MTV Braunschweig analysiert und dabei im Training an einigen Schwächen gefeilt. „Unser klares Ziel ist es, die Fehlerzahl zu reduzieren, nur so haben wir eine Chance. Vor allen Dingen vor dem Tor müssen wir abgeklärter sein und unsere Chancen besser nutzen.“ Der Kader ist bis auf die Langzeitverletzten nahezu komplett; nur hinter Torhüterin Svea Rein steht ein Fragezeichen. Sie hat Rückenprobleme.“ Im letzten Jahr verlor der SVS gegen Northeim beide Spiele. Fakt ist, dass ein Sieg für das Schedetaler Selbstvertrauen Gold wert wäre.

Wirbelwind auf dem linken Flügel: SVS-Außenspielerin Michelle Weise. Foto: Rüdiger Pietsch

Dransfelder SC – MTV Braunschweig (So., 15 Uhr, Lange Trift). Nach dem überzeugenden Erfolg gegen Vorsfelde will die Dallügge-Sieben im zweiten Heimspiel in Folge ähnlich gut aussehen. Die Gäste konnten ihr erstes und bisher einziges Spiel knapp beim SV Schedetal gewinnen. Im vergangenen Jahr behielt der DSC in beiden Spielen die Oberhand. Trainer Andreas Dallügge geht die Aufgabe optimistisch an. „Wir wollen den Schwung vom ersten Sieg gleich mitnehmen. Meine Mannschaft strotzt vor Selbstbewusstsein und will den Beweis auch am Sonntag antreten, dass es keine Eintagsfliege war. Wenn wir schnell in unser Tempospiel finden, bin ich überzeugt, dass wir die Punkte hier behalten.“ Der Kader ist wieder gut bestückt. Einzig Steffi Kaufmann, die zuletzt nur schwer zu überwinden war und bewies, dass sie eine der besten Torhüterinnen der Liga ist, fällt aus. „Das müssen wir kompensieren, aber ich habe volles Vertrauen in unsere beiden anderen Torfrauen“, sagt Dallügge.

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