Handball-Landesliga: Heimniederlage gegen Peine lässt keine Ruhe aufkommen

DSC-Frauen im Abstiegskampf

Steuerte am Samstag einen Treffer für den Dransfelder SC bei: Rückraumspielerin Jana Prang. Fotos: Pietsch

Dransfeld. Frauenhandball-Landesligist Dransfelder SC kassierte am Samstag gegen den MTV Peine eine bittere Heimniederlage. Die Dallügge-Sieben musste sich mit 24:27 (15:14) geschlagen geben.

Diese Niederlage tut so richtig weh. In einer von beiden Mannschaften temporeich geführten Partie war gegen den Mitaufsteiger aus Peine definitiv mehr drin. Wie schon so oft in dieser Saison legte der DSC erneut einen Fehlstart hin. Die Gäste, die mit einer sehr jungen Mannschaft antraten, gingen mit 5:2 in Führung. Zu allem Überfluss schied Laura Olschewski auch noch verletzt aus. Trotzdem fing sich der DSC und konnte zum 6:6 ausgleichen. Peine aber legte nach und ging 8:6 in Führung. Die Gastgeberinnen steigerten sich nun zu einem Zwischenspurt und lagen plötzlich mit 10:8 in Führung. Jetzt lief es bei den Gastgeberinnen und angetrieben von einer diesmal sehr starken Sandra Hufeland am Kreis, die kaum zu bremsen war, erhöhte der DSC auf 14:10. Doch Peine ließ nicht locker und war beim 15:14-Halbzeitstand wieder dran.

Sorgten für Stimmung: Die Dransfelder Fußballer.

„Anstatt die Führung auszubauen, kassierten wir vor der Pause wieder zu viele einfache Tore und machten es dem MTV leicht, wieder ranzukommen“, meinte DSC-Trainer Andreas Dallügge. Viele technische Fehler und Ungeduld hatten die Gäste zurück ins Spiel gebracht.

Nach dem Wechsel kam der DSC nicht so recht in Fahrt. Peine übernahm nun das Kommando, und dem DSC unterliefen viel zu viele einfache Fehler. Im Angriff hatte das Team zu weinig Geduld, um auf die beste Chance zu warten. Die Gäste zeigten hingegen eine starke Leistung. Bis zum 19:19 konnte Dransfeld das Spiel noch offen gestalten. Dann legte Peine, angetrieben vom Trio Anuschka Bergmann, Nina Eggeling und Sandra Hacke, einen Zwischenspurt hin und ging mit 22:19 in Führung. Die Gäste kamen nun immer wieder leicht über den Kreis zum Erfolg. Der DSC musste sich jetzt jedes Tor hart erarbeiten. „Im Angriff haben wir wieder dumme Fehler gemacht, das Auslösen klappte nicht und wir spielten viel zu hektisch“, sagte Andreas Dallügge. Durch diese Niederlage steckt der DSC erstmal im Keller der Landesliga fest. Nun heißt den Abstiegskampf anzunehmen. Am Samstag geht es zum Vorletzten nach Wittingen.

Dransfelder SC: Heppner - Menn 6/4, Hufeland 5, Thielecke 3, Grandjean 3, Schob 2, Julia Prang 2, Mosebach 2/1, Jana Prang 1, Renner, Olschewski, Santos, Kürschner, Hensel. (zrp)

Von Rüdiger Pietsch

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