Frauenhandball-Landesliga

Dransfeld enttäuscht gegen Absteiger SG Zweidorf/Bortfeld

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Probleme beim Torabschluss: Nicht nur Anastasia Mosebach vergab gute Möglichkeiten. Der DSC verpasste somit auch im dritten Anlauf dieser Saison einen Heimsieg. 

Dransfeld. Der Frauenhandball-Landesligist Dransfelder DC kann zu Hause scheinbar nicht gewinnen. Er unterlag dem Oberliga-Absteiger SG Zweidorf/Bortfeld mit 17:23 (10:13).

In den beiden Heimspielen zuvor konnte der DSC immerhin einen Punkt retten, am Samstag wurden dem Team aber die Grenzen aufgezeigt. Und das trotz einer verheißungsvollen 4:1-Führung zu Beginn. Doch dieses Niveau konnten die Gastgeberinnen nicht beibehalten. Die Gäste warfen sieben Tore in Folge und führten 8:4. Es dauerte bis zur 15. Minute, ehe Miriam Achler mit dem Tor zum 5:8 wieder für den DSC traf. Zweidorf/Bortfeld bestimmte nun die Partie und zeigte, dass es in dieser Form ein heißer Anwärter auf die Meisterschaft ist. „Der Start war in Ordnung, aber dann passten unsere Laufwege nicht mehr und wir haben viele Chancen vergeben“, analysierte Trainer Sebastian Flechtner.

Zur Halbzeit lag der DSC zwar noch in Schlagweite, doch der Rückstand wuchs. Angetrieben von Miriam Achler und Alex Menn versuchten die Gastgeberinnen zwar alles, es war aber zu wenig, um den Gästen Paroli bieten zu können. Nach 42 Spielminuten nahm Flechtner beim Stand von 13:19 erst mal eine Auszeit, um seine Mannschaft neu auszurichten.

Immerhin wurde der Abwärtstrend gestoppt. Das lag aber auch daran, dass die Gäste nun im Angriff ebenfalls nicht mehr viel hinbekamen. So erzielten beide Mannschaften in den letzten 18 Spielminuten jeweils nur noch vier Treffer.

Besonders fiel auf, dass die Dransfelderinnen die beiden Außen der Gäste nie in den Griff bekamen. Über diese Positionen gelangen Zweidorf/Bortfeld gut die Hälfte seiner Treffer. Auch alle drei eingesetzten Torfrauen des DSC erwischten nicht gerade ihren besten Tag. „Zweidorf war über die erste und zweite Welle gefährlich und bei uns waren 17 Tore vor eigenem Publikum einfach zu wenig, um ein Spiel zu gewinnen“, meinte Flechtner.

DSC: Teuchert, Kaufmann, Müller - Menn 5/3, Tietjen 4/1, Achler 4/3, Bobrink 2, Peters 2, Sonsalla, Santos, Olschewski, Mosebach.

Von Rüdiger Pietsch

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