Handball-Landesliga Frauen: Die gleitende Skala trifft Northeims Reserve, die absteigen muss

Den Ernst der Lage nicht erkannt

Sandy

Northeim. Zum zweiten Mal nach 2011 muss der Northeimer HC II aus der Landesliga der Frauen zurück in die Regionsoberliga. Damals wie heute wurde der Oberligareserve die gleitende Skala zum Verhängnis. Rang neun reichte nicht zum Klassenerhalt.

„Vieles ist nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten“, erklärt Rainer Pischke, zusammen mit Katja Klein verantwortlich für den Unterbau des NHC. Die Mängelliste reicht von der Trainingsbeteiligung bis zum Kampfeswillen. Man hatte das Gefühl, nicht alle Spielerinnen waren sich über den Ernst der Lage im Klaren. Das Ergebnis sehe man nun am Abstieg. Der wurde durch Verletzungen und Pech noch begünstigt.

Neun Siege aus 22 Spielen und ein ausgeglichenes Torkonto sind keine ganz schlechte Bilanz. Der NHC traf 50 Mal häufiger ins Schwarze als der Vizemeister und kassierte 60 Treffer weniger als der Titelträger aus Göttingen. Auch diese Zahlen können sich sehen lassen.

„Wir haben in der zweiten Saisonhälfte einige gute Spiele gemacht, aber keine Punkte mitgenommen“, erinnert sich Pischke, so wie beim 29:32 im Heimspiel gegen den Meister. In anderen Begegnungen habe man dagegen ganz einfach nichts Zählbares verdient. Die Vier-Punkte-Spiele gegen Münden, Rhumetal und Barum gingen nach schwachen Leistungen allesamt verloren.

Mit Sandy Hobrecht und Miriam Halm beendeten nach der letzten Partie zwei Leistungsträgerinnen ihre Laufbahn. „Sie werden der Mannschaft sehr fehlen“, bedauert der Coach die Entscheidung der beiden erfahrenen Kräfte. „Jetzt heißt es abhaken und planen, um die neue Saison erfolgreicher zu gestalten.“ Dabei baut man beim NHC auch auf die Rückkehr der Langzeitverletzten Janina Fröchtenicht und Lena Braukmüller, ehemals Hartmann. (zys) Foto: zys

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