Frauenhandball-Landesliga

SC Dransfeld unterliegt MTV Braunschweig: 20 Fehlwürfe waren zu viel

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Durchgeflutscht: Dransfelds Theresa Rettberg hat sich in dieser Szene gegen drei Braunschweigerinnen durchgesetzt.

Dransfeld. Durch eine vermeidbare 21:26 (10:14)-Heimniederlage gegen den MTV Braunschweig rutschten die Landesliga-Handballerinnen auf den viertletzten Tabellenplatz ab.

Dieser könnte am Saisonende gerade so noch zum Klassenerhalt reichen. Fest steht, die Frauen des DSC müssen sich gegenüber der Leistung am Samstagnachmittag in den kommenden Wochen steigern, wollen sie nicht eine ganz ungemütliche Saisonschlussphase erleben. Trainer Sebastian Flechtner wurde schon während der ersten Halbzeit an der Seitenlinie richtig laut. Vieles, was er gesehen hatte, konnte ihm nicht gefallen, weshalb er auch bereits nach 20 Spielminute fünf Spielerinnen eingewechselt hatte. „Kämpferisch war es zwar gut, aber uns sind heute 20 Fehlwürfe unterlaufen und spielerisch war das richtig schlecht“, stellte der Trainer ungeschminkt fest.

Im Rückraum der Dransfelderinnen wollte nicht viel zusammenlaufen. Das war zum einen der aggressiven Braunschweiger Deckung zuzuschreiben, zum anderen Dransfelder Drucklosigkeit. So lief der DSC beispielsweise seine Spielzüge viel zu flach an, sodass nur die letzte Spielerin der Kombination Torgefahr ausstrahlte. Darauf konnte sich der MTV Braunschweig leicht einstellen.

Nach der Pause versuchte es der DSC zeitweise mit zwei Kreisläuferinnen. Doch auch das fruchtete nicht. Das von Flechtner erhoffte Kurzpassspiel zwischen Kreis, den Halben- und den Außenangreiferinnen konnte nicht funktionieren, da die Kreisläuferinnen viel zu oft hinter ihren Bewacherinnen verschwanden und sich zu selten aktiv anboten.

Deshalb blieb – auch nach Trainermeinung – als einzig positive Leistung die der eingewechselten Torhüterin Jana Teuchert. Sie gab ihrem Team, unter anderem mit zwei gehaltenen Strafwürfen, gegen keinesfalls glänzende Gäste die Möglichkeit, doch noch zu punkten. Alexandra Menn traf nach einem zwischenzeitlichen Aufschwung zum 20:21 (51.). Braunschweig hatte jetzt aber vor allem aus dem Rückraum mehr zu bieten und fuhr die Punkte verdient ein.

DSC: Müller, Teuchert – Menn 6/4, Peters 5, Rettberg 4, Bobrink 3, Olschewski 1, Thielecke 1, Spillner 1, Sonsalla, Santos, Scherf, Achler.

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