Handball-Landesliga Frauen: DSC Dransfeld muss zum Tabellendritten

Flechtner fordert Konstanz

Für Miriam Achler (links) und ihre Mitspielerinnen wird es am Sonntag in Katlenburg schwierig. Foto: Pietsch

Dransfeld. In der Frauen-Handball-Landesliga hat der Dransfelder SC ein schweres Spiel vor der Brust: Zum Südniedersachsen-Derby reist der DSC am Sonntag um 15 Uhr zur HSG Rhumetal nach Katlenburg. Dort hängen die Trauben hoch (und könnten sauer sein), denn die Gastgeberinnen haben immer noch eine blütenweiße Weste. Nachdem die Friedrich-Sieben in der vorigen Saison bis zum Schluss um den Klassenerhalt bangte, steht sie diesmal - mit verändertem Kader - nicht ganz zu Unrecht auf Platz drei, punktgleich mit Eintracht Braunschweig und der HSG Edemissen.

Den Dransfelderinnen dürfte der im Endspurt hart erkämpfte Zähler aus dem Heimspiel gegen Lehre mehr Selbstvertrauen gegeben haben. Und das kann der DSC sicher brauchen. Aber, um in Katlenburg zu bestehen, muss er leistungsmäßig noch eine Schippe drauflegen.

Trainer Sebastian Flechtner muss am Sonntag auf Meike Grünewald und Kathrin Thielecke verzichten. Dafür wird wohl Theresa Rettberg wieder im Kader stehen. „Wir haben zwar immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, doch da unser Kader groß ist, können wir das ausgleichen. Diesmal wird das nicht ganz so leicht: Kathrin Thielecke und Meike Grünewald sind Führungsspielerinnen, die der Mannschaft Halt geben. Für sie müssen jetzt andere einspringen“, sagte der Trainer. Er fordert mehr Konstanz in der Leistung: „Nur 25 Minuten gut zu spielen, reicht nicht aus.“ Gelinge es nicht, die Leistung zu stabilisieren, dann finde sich die Mannschaft bald im unteren Drittel der Tabelle wieder. Von ihrem Ziel, unter den ersten vier Mannschaften zu landen, sind die Dransfelderinnen augenblicklich noch meilenweit entfernt. (zrp)

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