Landesliga-Handballerinnen im Saison-Endspurt

SV Schedetal verpasst Überraschung - Dransfeld feiert Kantersieg

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Durchgesetzt: Lara Janotta kommt am Kreis der Gäste zum Wurf und erzielt eines ihrer beiden Tore gegen die HSG Nord Edemissen. Ganz rechts Liv Willenweber.

Hann. Münden. Die Landesliga-Handballerinnen des SVS konnten die Chance, Big Points zu landen, nicht nutzen. Im Heimspiel gegen die HSG Nord Edemissen gab es eine am Ende klare 19:28 -Niederlage.

Damit können die Volkmarshäuserinnen den Kontrahenten um den Relegationsplatz, die SG Zweidorf/Bortfeld, nur noch theoretisch überholen. Aber vielleicht gibt es auch noch eine zweite Möglichkeit (siehe Meldung auf dieser Seite). Am nächsten Wochenende kommt es erst mal zum direkten Aufeinandertreffen in Zweidorf.

Das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Edemissen schien zur Halbzeit und kurz nach dem Seitenwechsel klar zugunsten der Gäste gelaufen zu sein (12:19). Edemissen stellte das abgeklärtere Team, spielte strukturierter und war körperlich überlegen, sodass der SVS im Positionsspiel große Probleme hatte. Doch dann kämpfte sich der Aufsteiger noch einmal ins Spiel hinein. In der Abwehr wurde jetzt besser der Nebenfrau geholfen, und nicht zuletzt die zeitweise kaum zu überwindende Nachwuchstorhüterin Franziska Körber aus der JSG-A-Jugend ließ den SVS neuen Mut schöpfen. Jetzt unterliefen auch den Gästen Fehler, die die Gastgeberinnen nutzten; Michelle Weise erzielte das 17:20 (48.). Nun kam unter den rund 70 Zuschauern sogar Stimmung auf. Doch die Nerven spielten ihrem Team einen Streich: Zwei vergebene Siebenmeter, ein erfolgloser Konter und zwei Holztreffer vom Kreis verhinderten, dass sich der SV Schedetal für seine Leistungssteigerung belohnte.

SVS: Rein, Körber – Weise 5, Jerrentrup 5/3, Löhrer 3, Janotta 2, Willenweber 2/1, Wahle 1, Toll 1, Stenzel, Doppe, Kaps, Burg, Fiedler.

DSC überrollt Wittingen

Dransfeld – Frauenhandball-Landesligist Dransfelder SC fuhr gegen die SG VfL Wittingen/Stöcken einen klaren 31:16 (15:9)-Sieg ein. Damit festigte der DSC seinen dritten Platz. Die Gäste hingegen stehen nach dieser Niederlage wohl als Absteiger fest. Der Erfolg wurde überschattet durch eine schwere Knieverletzung von Torfrau Jana Teuchert, die wohl längere Zeit ausfallen wird. 

Der DSC legte gleich einen guten Start hin und führte nach sieben Minuten mit 6:1. Angeführt von der starken Annika Gerke ließen die Gastgeberinnen nie einen Zweifel daran, wer das Feld als Sieger verlassen würde. Zwar musste die Flechtner-Sieben auf einige Spielerinnen verzichten, aber dafür sprangen andere erfolgreich ein. Im Kader tauchte beispielsweise Alexandra Menn auf, die sich nahtlos ins Mannschaftsgefüge einpasste. Ein starkes Comeback legte die lange verletzte Theresa Rettberg hin. 

Eigentlich hätte der DSC viel höher führen müssen, aber zahlreiche Pfosten- und Lattentreffer standen dem im Weg. Trainer Sebastian Flechtner verlebte diesmal einen ruhigen Abend auf der Bank und war auch nach dem Spiel sehr entspannt: „Wir haben von Beginn an das Heft in die Hand genommen und eigentlich auch nie nachgelassen. Klar haben wir auch Fehler gemacht, aber das wäre jetzt Jammern auf hohem Niveau.“

DSC: Teuchert, Kaufmann – Gerke 7, Rettberg 6/1, Achler 4/2, Marienfeld 4, Stey 3, Peters 2, Ter Fehr 2, Grünewald 1, Sonsalla 1, Menn 1.

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