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Wichtiger Heimsieg für Volkmarshausen im Abstiegskampf

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Von: Manuel Brandenstein

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Nach dem Abpfiff war die Erleichterung bei den Spielerinnen spürbar.
Abgeklatscht: Nach dem Abpfiff war die Erleichterung bei den Spielerinnen spürbar. © Manuel Brandenstein

Aufatmen bei den Landesliga-Handballerinnen des SV Schedetal Volkmarshausen: Die Mannschaft setzte sich im ersten Teil ihrer Wochen der Wahrheit gegen den Northeimer HC II mit 28:17 (17:9) durch.

Gimte – Dank des Heimsiegs gegen die Northeimer Reserve darf der SV Schedetal Volkmarshausen nun mit größerer Zuversicht auf den Klassenerhalt in der Landesliga hoffen. Allerdings muss auch das nächste Spiel am Wochenende beim MTV Geismar II gewonnen werden.

Das wichtige Heimspiel gegen Northeim II gewann der SVS, obwohl das Team ohne den krankgeschrieben Trainer Gerrit Bömeke auskommen musste. Er hatte bereits zum Abschlusstraining am Donnerstag passen müssen, worauf Markus Piszczan einsprang und nach rund 20 Jahren erstmals wieder für eine Mündener Frauenmannschaft verantwortlich war. Ich bin nur froh“, sagte er, dass das heute alles so gut geklappt hat. Die Mannschaft hat vor allem in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt; später hat dann etwas die Ruhe gefehlt.“ Doch das konnte den klaren Erfolg – es war erst der dritte Sieg in dieser Saison – nicht mehr gefährden, und die von Michelle Weise abschließend überreichten Schokoriegel hatte sich der langjährige Leiter der JSG Münden/Volkmarshausen für sein engagiertes Coaching auch verdient.

Wenn es gegen die direkte Konkurrenz geht, kann sich der SVS zumindest in eigener Halle auf seine Nerven und sein handballerisches Können verlassen. Die Gastgeberinnen präsentierten sich in der Spielanlage über die kompletten 60 Spielminuten klar überlegen, und niemand in der Halle konnte verstehen, wie es im Hinspiel hatte passieren können, dass Northeim sich durchsetzen konnte. Endlich wurde auch das angestrebte Tempospiel umgesetzt. Der SVS startete wie die Feuerwehr und ging nach neun Minuten unter anderem dank vier Toren der besten Werferin, Miriana Minde, mit 7:2 in Führung. Northeim kam kaum durch, versuchte es oft aus der Distanz. Aber Franziska Körber im Tor hatten einen ausgezeichneten Tag erwischt, sodass die Gäste nie Hoffnung auf eine Wende schöpfen konnten. Letztlich ein verdienter Erfolg, der aber am Samstag in Geismar vergoldet werden muss. Dann dürfte der Weg zum erhofften Klassenerhalt frei sein.

SVS: Körber, Otto – Minde 10/2, Toll 3, Weise 3, Wahle 2, Jerrentrup 2, Schuler 2, Cranen 2, Jaeger 2, Stenzel 1, Krumsiek 1, Kaps.

Beste Northeimer Werferinnen: Bergmann 6, Thiele 6/2. (Manuel Brandenstein)

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