Trainer Friedrichs hofft auf selbstbewussten Auftritt in Vorsfelde

Knifflige Aufgabe für HSG Rhumetal

Anna Lena Eichenberger

Katlenburg. In der Handball-Landesliga der Frauen steht die HSG Rhumetal beim MTV Vorsfelde vor einer kniffligen Aufgabe. Gespielt wird am Sonntag ab 15 Uhr in der Sporthalle des Schulzentrums im Wolfsburger Vorort.

Groß war die Erleichterung bei Anna Lena Eichenberger und ihren Mitstreiterinnen aus dem Rhumetal am vergangenen Wochenende. Der Derbysieg gegen Northeim sorgte endlich wieder für Zählbares und war gut für das angeknackste Selbstbewusstsein. Mit neuem Mut will man nun die schwierige Aufgabe in Vorsfelde angehen.

In der Vorsaison waren beide Duelle hart umkämpft. Zwei Mal ging schließlich Rhumetal als Sieger vom Spielfeld. In der Zwischenzeit hat sich in beiden Mannschaften aber viel getan. Vorsfelde musste mit den Abgängen der Rückraumspielerinnen Aust und Schmidt zwei starke Spielerinnen abgegeben. Dazu hatten sie bis zum dritten Spieltag keinen Trainer. Trotz allem spielt Vorsfelde bislang eine sehr gute Saison. Hauptaugenmerk liegt jetzt auf der körperlich starken Nina Fey im Rückraum.

„Ich hoffe, dass wir durch den Derbysieg etwas Aufwind bekommen haben. Die letzten Wochen waren nicht einfach“, erklärt HSG-Trainer André Friedrichs. „Vorsfelde liegt uns eigentlich. Aber wir müssen am Sonntag wieder besser in der Abwehr arbeiten und dürfen uns nicht nur auf unsere Torhüterinnen verlassen.“ Friedrichs beobachtete den MTV in Northeim. „Da waren die Gäste über 45 Minuten das stärkere Team. Dann kam aber ein konditioneller Einbruch.“ Daraus will die HSG mit hohem Tempo Kapital schlagen.

Noch offen ist, ob Jennifer Uhl oder Michaela Friedrichs in Vorsfelde im Tor steht. Möglich, dass sich die Matchwinnerin der Vorwoche festspielen muss. Marnie Pieleck laboriert seit dem Wittingen Spiel wieder an Schulterproblemen. (zys) Foto:  zys

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