Frauenhandball-Landesliga: Dransfelder SC unterliegt im Derby Rhumetal 26:28

DSC kommt nicht voran

Legt sich ins Zeug für den DSC: Miriam Achler war gegen Rhumetal treffsicher. Hier setzt sie sich am Kreis durch. Hinten beobachtet Daniela Bobrink die Szene. Foto: Pietsch

Dransfeld. Die Landesliga-Handballerinnen des Dransfelder SC treten auf der Stelle. Auch im Südniedersachen-Duell gegen die HSG Rhumetal zog der DSC den Kürzeren. Die Gäste entführten mit einem 28:26 (15:14) beide Punkte aus der Sporthalle Lange Trift.

Dieses Spiel musste der DSC aber nicht verlieren. Die Gastgeberinnen gingen mit 2:1 in Führung, doch dann kam Rhumetal besser ins Spiel und eroberten sich die Führung. Dem DSC gelang es einfach nicht, dem Gegner sein Spiel aufzudrängen. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass es wohl eine hart umkämpfte Partie würde. Bis zur Pause lag Rhumetal immer in Führung. Zwar gelang dem DSC einige Male der Ausgleich, doch die Gäste ließen sich nicht beirren und gingen mit einer 15:14-Führung in die Pause. „Wir haben uns das Leben wieder selbst schwer gemacht und Rhumetal im Spiel gehalten“, sagte DSC-Trainer Andreas Dallügge.

Nach dem Wechsel mussten die Gäste, die in der Tabelle hinter dem DSC stehen, nur auf die Fehler der Dransfelderinnen warten. Denen unterliefen wie schon so oft in den zurückliegenden Spielen zu viele Missgeschicke, die die Gäste immer wieder zu Konterangriffen einluden. Es war auch etwas Pech im Spiel, denn der DSC scheiterte einige Male an Pfosten und Latte.

Die Gäste lagen nach 38 Minuten mit 18:15 vorn. Dann jedoch steigerte sich der DSC und schien auf einmal sogar die Partie drehen zu können. Charlotte Schob traf per Siebenmeter zum 22:21 (49.), und kurz zuvor hatte Rhumetal einen Strafwurf vergeben. Der DSC verstand es aber nicht, diesen Vorteil zu nutzen. Stattdessen gab es schlechte Abspiele sowie ungenaue und zu früh genommene Würfe. „Es wurde nicht umgesetzt, was wir in der Pause besprochen hatten. Durch unsere Fehler haben wir Rhumetal aufgebaut“, meinte ein enttäuschter DSC-Coach Andreas Dallügge.

Dransfelder SC: Armgart, Uckermann - Grünewald 9, Achler 7/2, Schob 4/2, Menn 2/2, Olschewski 1, Sonsalla 1, Thielecke 1, Bobrink 1, Santos, Kürschner.

Von Rüdiger Pietsch

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